Kritik zu „Gaias böse Schwester“

28. November 2009 von arnomane

Ich hatte den folgenden Kommentar kürzlich per Leserbrief an die Redaktion der von mir sehr gern gelesenen Zeitschrift Spektrum der Wissenschaft geschrieben und dachte, dass er so ganz ungekürzt auch prima hier hin passt – Schon allein um nicht immer so schrecklich netzbezogen zu sein. ;-)

Der Essay „Gaias böse Schwester“, ist meiner Ansicht nach leider mehr eine Polemik. Mein Eindruck, die eigentliche (unerwähnte) Kritik des Autors an der Gaiatheorie, dass diese in jeder Form teleologisch sei, verstärkte sich auch durch Anmerkungen wie „All das will nicht zu dem anheimelnden Gaia-Bild passen“.

Auch in einem Essay wie diesem kann man erwarten, dass die Regelmechanismen von Gaia nicht nur durch Aneinanderreihung von Details unklar darstellt werden. Wenigstens hätte der Autor die Funktionsweise von Gaia anhand eines einfachen Modells anschaulich erläutern können, wie Lovelocks Daisyworld, welches einen durch das Leben in Gang gehaltenen Regelkreislauf des Wärmehaushalts eines Planeten bei veränderlicher Strahlungsleistung seines Sterns beschreibt. Die Zusammenfassung von Gaia auf Kernsätze muss daher wie Postulate einer quasireligiösen Theorie auf den Leser wirken. Dem gegenüber stellt der Autor die globalen Katastrophen der Erdgeschichte, welche er im Widerspruch zu Gaia sieht. So lässt sich leichtfertig argumentieren.

Auch halte ich seine Ansicht, dass die Erde ohne Leben eine kohlendioxidreiche Atmosphäre wie der Mars oder die Venus hätte, für schlichtweg falsch. Auf der Erde gab und gibt es neben einer dichten Atmosphäre große Mengen offenen Wassers. Der allergrößte Teil des früheren Kohlendioxids der Erdatmosphäre ist in Form von in Wasser gebildetem Kalk gebunden. Würde das Leben heute verschwinden gäbe es immer noch die Ozeane, welche Kohlendioxid (wenn auch nicht mehr ganz so effektiv wie mit Leben) binden würden. Die Erde würde ohne Leben eine stickstoffreiche, sauerstoffarme Atmosphäre haben, deren Kohlendioxidanteil durch die Ozeane relativ niedrig gehalten wird. Auch die Venus dürfte am Beginn ihres gallopierenden Treibhauseffekts wenig Kohlendioxid in ihrer Atmosphäre gehabt haben. Vielmehr dürfte dieser durch einen zu hohen Wasserdampfanteil ausgelöst worden sein, als die Venus komplett in Wolken gehüllt war und eine Zunahme des Wasserdampfes die Albedo nicht mehr erhöhen und somit keine weitere Kühlung mehr erreichen konnte. Erst als die Ozeane der Venus verdampft waren konnte der vulkanische Kohlendioxid nicht mehr gebunden werden. Eine kohlendioxidreiche heiße Atmosphäre steht bei erdähnlichen Planeten also wohl erst ganz am Ende und nicht am Anfang eines gallopierenden Treibhauseffekts. Das heißt rudimentäre Gaiaregelkreisläufe können sogar vollkommen abiotisch ablaufen.

Vor allem in der Vergangenheit, aber auch noch heute sorgt das Leben durch einen geregelten Treibhauseffekt für eine mittlere optimale Temperatur. Dass ein einzelner Regelkreislauf durch einen Eingriff in seinen Mechanismus empfindlich gestört werden kann ist nicht weiter verwunderlich, genausowenig, dass der zeitweilige Ausfall eines einzelnen dominierenden Regelkreislaufs drastische Folgen haben kann. So geschehen bei der Sauerstoffrevolution mit dem Methanregler. Die methanerzeugenden Archaeen sind aber dennoch nicht von der Erde verschwunden. Zu ihrem heute nicht mehr dominanten aber immer noch funktionsfähigen Regler kamen weitere biogene Temperaturregler hinzug, wie die Landpflanzen, welche unter anderem die Albedo der Erde beeinflussen (außerdem hat sich die Sonneneinstrahlung erhöht, sodass es weniger Temperaturerhöhung bedarf). Umso mehr redundante gleichgerichtete Regelkreisläufe es gibt, umso stabiler reagiert das System auf Störung, ganz gleich welcher Art diese ist – dies kann natürlich auch eine biogene Störung sein. Es wäre doch viel merkwürdiger, wenn es überhaupt keine biogenen Störungen gegeben hätte. Dann würde Gaia doch noch viel teleologischer, ganz so als hätte das Leben einen ihm innewohnenden lenkenden Oberhirten. Gaia heißt nicht, dass es niemals Katastrophen gibt, sondern dass das Leben das Klima eines Planeten in der Summe (aber nicht auch stets in allen seinen Teilen) auf dem Leben zuträglichen Werten stabilisiert.

Wie stark dieser Stabilisierungseffekt ist, ist eine offene und wie ich finde auch spannende Frage, welche unmittelbar mit der Zukunft des Lebens auf der Erde in den nächsten 500 Millionen Jahren zusammenhängt. Ohne Zweifel wird es den gegenwärtigen natürlichen Treibhauseffekt durch die weiter erhöhte Sonneneinstrahlung dann nicht mehr brauchen – im Gegenteil die Erde muss gekühlt werden. Dies kann auf verschiedenen Wegen geschehen:

  • Zum einen abiotisch durch Reflektion an Wolken und Eis, wie auch schon heute, zum anderen durch erhöhte Reflektion durch Landpflanzen. Schon heute gibt es sehr helle bis fast weiße Pflanzen ganz unterschiedlichster Ordnungen an lichtdurchfluteten Standorten: Kakteen mit ihren dichten hellen Stacheln, Pappeln und Sanddorn durch silbrige Blätter, ebenso viele Gräser. Diese sind gegenüber dunkelgrünen stark absorbierenden Schattenpflanzen an diesen Standorten im Vorteil und derartige Standorte werden in erdgeschichtlicher Zukunft mehr werden. Die Farbe der Pflanzen der Zukunft wird weiß-grün sein.
  • Wenn schon Landpflanzen durch konvergente Evolution mehrfach auf denselben Trick kamen, wieso dann nicht auch Algen im Meer? Vielleicht geschieht das zuerst im Wattenmeer und in Seen, wo durch Trockenfallen Algen mit Verdunstung klarkommen müssen und weißere Algen somit länger feucht blieben. Das Meer der Zukunft hätte dann keine grüne Algenblüte mehr, sondern milchige Algenblüte und das Meer würde insgesamt mehr hellblau werden.
  • Aber noch ein ganz anderer Regler wäre über die Verringerung der Dichte der Atmosphäre und somit größere Transparenz (dank nachlassender Druckverbreiterung von Absorptionslinien) auch im die Temperatur der Erde bestimmenden Infrarot möglich (vgl.
    PNAS: Atmospheric pressure as a natural climate regulator for a terrestrial planet with a biosphere). Heute gibt es bereits Pflanzen, die sich auf schlechten Böden einen Standortvorteil durch Symbiose mit luftstickstoffbindenden Bakterien verschaffen. In Zukunft wird der Vulkanismus nachlassen, welcher fruchtbare Böden schafft und Gase in die Atmosphäre ausstößt. Stickstoffbindende Pflanzen werden also zunehmen und zudem wird das Inertgas Stickstoff wieder in den Boden zurückgeführt, was ohne Leben nicht möglich wäre.

All diese kühlenden Effekte könnten dann auch ausreichen einen Mindestanteil von 1 bis 40ppm Kohlendioxid auf heutige Atmosphärendichte (je nach Pflanzentyp die untere Grenze für Photosyntese) bezogen auch länger als 500 Millionen Jahren ohne gallopierenden Treibhauseffekt zu halten. Ich halte daher auch die derzeit in dieser Zeitschrift häufiger zu lesende Ansicht, dass das Leben in seiner Spätblüte sei und das heutige reiche Leben auf der Erde in 200 bis maximal 500 Millionen Jahren vorbei sei, für phantasielosen Defätismus, welchen ich mir auch zum Teil psychologisch als Ist-Sowieso-Egal-Antwort auf die in viel kürzeren Zeitspannen ablaufende drohende Selbstauslöschung der Menschheit in der aktuellen biogenen Katastrophe interpretiere.

Die wirklich entscheidende Frage in Sinne der Tauglichkeit der Gaiatheorie ist also nicht, ob Gaia immer fürsorgend ist, sondern wie widerstandsfähig Gaia gegen alle Arten von Störungen ist und ob wirklich und wenn ja wie sehr diese Widerstandsfähigkeit mit der Entwicklungszeit zunimmt. Eine Frage deren erster Teil sich vielleicht auch durch die spektrale Untersuchung von erdähnlichen Exoplaneten in den nächsten Jahrzehnten entscheiden lassen kann, selbst wenn man dabei nur vollkommen abiotische Gaias entdecken sollte.

Umgang mit Politikartikeln in Wikipedia

30. September 2009 von arnomane

Dies ist kein Blogbeitrag über den unsäglichen Spamwebwahlkampf der Piraten, der – hätte ihn eine andere Partei geführt – ob der Methoden und des Auftretens vieler Piratenmitglieder und Sympatisanten, welches on- wie offline immer mehr Der Welle glich, zu einem furiosen Aufschrei der Piraten geführt hätte.

Mir geht es vielmehr um die Frage, ob und wenn ja wie man in Wikipedia zukünftig unmittelbar vor einer (Parlaments-)Wahl mit umstrittenen Artikeln zu politischen Themen umgeht.

Bislang gibt es bei heftigen Edit-Wars zumeist den Modus, dass ein Administrator den Artikel auf eine Version seiner Wahl zurücksetzt (oft eine vor dem Streit, sofern erkennbar), mit einem Neutralitätswarnhinweis kennzeichnet und zeitlich befristet sperrt, damit die Kontrahenten sich erst einmal auf der Diskussionsseite austauschen und einigen müssen. Natürlich ist eine solchermaßen festgepinnte Artikelversion für mindestens eine beteiligte Seite immer die falsche Version. Bei Artikeln über lebende Personen hat sich aufgrund des notwendigen Schutzes der Persönlichkeitsrechte eine etwas abweichende Herangehensweise etabliert: Kontroverse Inhalte werden bei Konflikten viel eher temporär entfernt und der Artikel auf einer „entschärften“ Version gesperrt, bis sich der Pulverdampf zumindest etwas gelegt hat und mehr Klarheit darüber besteht, was in welcher Form im Artikel Erwähnung finden muss.

Bei Artikel zu politischen Parteien bspw. besteht für die Betroffenen zwecks Wählerstimmengewinnung ein Anreiz zumindest bis zum Wahltag möglichst positiv dort wegzukommen, also zum Einen missliebige Informationen rauszuhalten und zum anderen für sie günstig erscheinende Dinge bevorzugt hineinzubekommen. Soweit so „normal“. Sollte nun aber ein Parteiartikel aufgrund eines Edit-Wars vor der Wahl auf einer Version festgepinnt werden, welche kein ausgewogenes Bild rund um Personen, Ereignisse, Skandale usw. zu dieser Partei zeichnet, so hat einer der Kontrahenten aufgrund der zeitlich beschränkten stark erhöhten Zugriffszahlen und den eventuellen Einflüssen auf das Wahlverhalten einen unangemessenen Vorteil. Auch übliche Warnhinweise wie die Neutralitätswarnung helfen gerade bei „Aufregerthemen“ und den damit einhergehenden Denkschemata (auch der Leser) nur bedingt weiter.

Natürlich hat man mit dem Einwand recht, dass Wikipedia (wie jede andere Informationssammlung auch) stets mit gesunder Skepsis gelesen und niemals alleinig konsultiert werden sollte. Von daher kann man auf den Gedanken kommen, dass man keine Verantwortung für die Folgen auf „dumme“ Leser zu übernehmen brauche. Wikipedia legt aber auch großen Wert auf die Qualität seiner Artikel und sich wie Pontius Pilatus zum neutralen Beobachter zu erklären, den alles andere nichts anginge, ist auch eine allzu leichtfertige Position, welche den Zielen der Wikipedia nur schaden kann.

Mit diesen Gedanken im Hinterkopf hatte ich zunächst auf der Diskussionsseite des Artikels zur Piratenpartei eine Quellenliste kritischer Sichten zur Einarbeitung für andere Autoren vorgeschlagen. Ich wollte dies nicht selbst tun, da ich mich aufgrund meiner stark ablehnenden Haltung zu dieser Partei als nicht geeignet empfand. Ein anderer Autor regte daraufhin an, dass im Gegenteil eher weitere aufgebauschte Themen aus dem Artikel herausgenommen werden sollten, bis sich auf der Diskussionsseite ein Kompromiss abzeichnet, was wirklich erwähnenswert für den Artikel ist.

Da bis zum Bundestagswahlsonntag am 27. September keine realistische Überarbeitung für die Piraten sowohl positiv als auch negativ erscheinender Kontroversen möglich war, wollte ich daher bis dahin wenigstens eine Artikelversion haben, die zwar nicht neutral aber wenigstens nicht allzu selektiv-manipulativ auf den Leser wirkt. Auch weil ich in diesem Artikel bis dahin nichts bearbeitet hatte und somit kein Konfliktbeteiligter war, griff ich den Vorschlag auf und verschob in dem in der Zwischenzeit aufgrund Edit-Wars schreibgeschützten Artikel eine Passage zu einem Parteimitglied dieser Partei, welches die Partei meines Erachtens unangemessen in ein besseres Licht rücken sollte, mit einer (notwendigen) Begründung auf die Diskussionsseite.

Dies wurde mir jedoch leider als Vandalismus etc. ausgelegt und prompt revertiert. Ich meine, dass dies in diesem Fall eine zu reflexhafte Handhabung einschlägiger Regeln, wie der Vandalismusregelungen war (abgesehen davon, dass Vandalismus i.d.R. keine Begründung beeinhaltet) und empfinde in sehr gut (!) begründeten Fällen das Ignorier-alle-Regeln-Prinzip nach wie vor eminent wichtig, um flexibel und angemessen (re-)agieren zu können.

Ich bin daher der Ansicht, dass der von mir eingeschlagene Weg, noch nicht langfristig gesetzte heiß umkämpfte „Aufregerthemen“ in Politikartikeln vor Wahlen nur sehr restriktiv aufzunehmen und auch (mindestens) temporär zu entfernen, der richtige ist, um Tempo aus der Sache zu nehmen und dem Qualitätsanspruch der Wikipedia gerecht zu werden.

Ich bin Gallier!

24. September 2009 von arnomane

Ein Manifest für Gallierinnen, Gallier und Gallionsfiguren.

Wir sind keine Partei und werden es auch nie werden aber gibt es ein gemeinsames Ziel. Wir sind keine Piraten, die entern wollen, aber schon ohne die Ga-ga-gallier (abgesehen von den ‘Ö-ö-ömern) vorher sich lieber selbst versenken. Wir sind nicht pars pro toto, wir wollen verschiedene Teile mit einem gemeinsamem Ziel sein: Wir wollen ein ein chaotischer und hoffentlich liebenswerter Haufen unbeugsamer Netzwesen sein, die sich gerne zanken und grundverschieden sind, aber wenn unser Internetdorf angegriffen wird, dann stehen wir zusammen.

Unser Dorf ist nicht die Welt, aber ohne unser Dorf wäre die Welt nur halb so spannend. Dieses Dorf kämpft gegen die römischen Legionen und ihre Vorstellung einer guten römischen Ordnung, aber ganz ohne Römer wird uns auch langweilig. Und eigentlich mögen wir auch ein paar Nette von den Römern. Außerdem mögen auch die Römer gerne mal Orgien und müssen nur dazu gebracht werden ihre gallische Ader wiederzufinden.

Unsere Markenzeichen sind bunt und schräg und manchmal auch ein wenig abergläubisch und gaga. Wir zoffen uns auch gerne mal so richtig laut und bewerfen uns mit Fischen, aber wenn wir gerade Misteln ernten, dann wollen wir in Ruhe gelassen werden. Obwohl wir mit den Piraten einiges gemeinsam haben, kämpfen wir gegen Piraten, die meinen sie wären die Herren der Meere und jedes Internetdorf müsse von ihnen erobert werden. Wir mögen keine Vereinahmung, seien es die Römer oder die Piraten.

Unsere Freiheit ist die Freiheit der Entfaltung, nicht die Freiheit ein Freibeuter zu sein, der alles mitnimmt, aber nichts dalässt. Auch schneiden wir diejenigen, die die freie Entfaltung beseitigen wollen. Unsere Freiheit hat Grundlagen. Für unsere eigenen Werke sind diese Grundlagen die 4 Freiheiten des bärtigen GNUs. Für uns selbst die UN-Charta der Menschenrechte. Wer unsere Grundlagen verletzt, verwirkt sein Recht Teil unserer Dorfgemeinschaften zu sein. Wir verteidigen die Freiheit all derer, die nicht unsere eigenen Freiheiten beseitigen wollen. Alle anderen bekämpfen wir.

Wir denken global und handeln lokal. Wir wollen keine Piraten, die Rom und die Welt ändern wollen, aber in all den Jahren ihres Daseins vor ihrer eigenen Haustür noch nichtmal nennenswert gegen die römische Ordnung vorgegangen sind. Wir wählen daher keine Piraten, die Rom erobern wollen.

Wir haben im Senat des Römischen Reiches einige (leider noch zu wenig) einflussreiche Mitglieder, welche auf der gallischen Seite stehen und die entschieden gegen die derzeitige Gesetzgebung im Römischen Senat sind und denen wir mit unserer Wahl helfen müssen, bevor Rom und auch ganz Gallien ganz in der Hand der römischen Ordnung ist, weil wildentschlossene, aber unfähige Piraten eine Heimsuchung Roms vorhatten.

Und weil wir global denken und lokal handeln, weil wir die gallischen Römer mögen und unterstützen wollen, ist jedes gallische Wesen aufgerufen lokal in den römischen Dörfern in Aktionsgruppen, Parteien und anderen Plattformen nach eigenem Gusto mitzumachen und im Hier und Jetzt vor Ort etwas für seine Freiheit vor Überwachungskameras, Vorratsdatenspeicherung, lokalen Datenschutzskandalen usw. zu tun und nebenbei den Römern dabei helfen gallischer zu werden.

Wer diesen Aufruf unterstützt die/der setze ihren/seinen Otto in folgender Weise drunter und sage es weiter (aber spammt nicht auf Piratenart!): Wer’s weiblich will mit „ich bin Gallierin“, wer gerne Manns genug ist mit „ich bin Gallier“ und für die die beides so 20. Jahrhundert finden mit „ich bin eine Gallionsfigur“.