Archiv für Januar 2007

Wie gewonnen so zeronnen

6. Januar 2007

Also eigentlich ist ja anderer Leute Blogs zu kommentieren garnicht meins, aber irgendwie bin ich selbst bei meinen ärgsten Widersachern im Internet (die durchaus gerichtlich relevante Beschimpfungen gegen mich ausgestoßen haben) selbst im allergrößten Affekt deutlich souverän entgegengetreten als es ein gewisser selbsternannter Rächer aus dem Dunkel kann – Oder wie soll man angesichts dieser meines Erachtens teils peinlichen Ergüsse die Entfernung meines im Folgenden zitiertem Kommentars in seinem Blog werten und meine IP als Spammer zu flaggen?

Irgendwie finde ich das ganze Gebaren einfach nur peinlich. Da sind einmal die Jungunternehmer von StuiVZ die sich vor lauter (auch z.T. eingebildetem) Erfolgsrausch irgendwelchen Peinlichkeiten hingeben und auf der andere Seite ein Blogger der seine Glaubwürdigkeit mit seiner unwürdigen gönnerhaften Art & Weise komplett versemmelt.

Wie dümmlich kommt es eigentlich rüber, wenn ich mit gönnerhaften Ton behaupte, ich wäre voll im Business könne die Märkte und Personen wie Marionetten verschieben und hätte den totalen Durchblick, egal ob ich in vielen Punkten recht habe? Ziemlich sehr.

Sorry Don. Ich stehe mit meiner Person zu meinen Worten. Du hingegen musst eine anonyme Clique von Eingeweihten die dich kennen heranziehen, um dich deiner Relevanz zu vergewissern, das ist einfach nur peinlich.

Die Souveränität über sein Blog und somit die Entfernung von Kommentaren nach seinem Guttdünken sei diesem guten Menschen ja unbenommen, aber der von ihm vertretene Anspruch der Relevanz, Glaubwürdigkeit und Vertrauenswürdigkeit seiner „Nachrichten“ und somit Zitierfähigkeit, stehen nach meinem unbedeutenden Empfinden dem Entfernen solcher Kommentare irgendwie diametral entgegen.

Echt schade. Dem Ernst des Themas StudiVZ hätte ein seriöser Mülltonnenwühler nicht zuletzt zwecks Quellenangabe im entsprechenden Wikipediaartikel durchaus sehr geholfen. So muss man sich dann halt in diesem Fall doch auf traditionelle Quellen trotz ihrer Schwächen und Fehler stützen. Und gerade an einem Punkt wo die Bloggerszene ihre strukturellen Vorteile gegenüber gegenüber herkömmlichen Medien voll hätte ausspielen können muss eine Einzelperson die mühsam erworbene Glaubwürdigkeit anderer hart arbeitender Blogger (nicht mich, dazu bin ich nun weiß Gott zu unbedeutend in dieser Szene) in den Dreck zerren.

Pfui.