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		<title>Russisches Lotto</title>
		<link>http://arnomane.wordpress.com/2011/06/06/russisches-lotto/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 00:09:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arnomane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Miscellaneous]]></category>

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		<description><![CDATA[Russisches Roulette kennt jeder und kein gesunder Mensch würde es spielen wollen. Trotzdem spielen wir jeden Tag eine seiner Varianten &#8211; russisches Lotto. Pech &#38; Glück&#8230; Jeder Lottospieler malt sich eine realistische Chance auf den großen Gewinn aus, schließlich kann man spätestens alle paar Wochen in den einschlägigen Gossenfachzeitschriften zuverlässig eine neue immergleiche Geschichte von [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arnomane.wordpress.com&amp;blog=203744&amp;post=190&amp;subd=arnomane&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Russisches Roulette kennt jeder und kein gesunder Mensch würde es spielen wollen. Trotzdem spielen wir jeden Tag eine seiner Varianten &#8211; russisches Lotto.</b></p>
<h3>Pech &amp; Glück&#8230;</h3>
<p>Jeder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lotto">Lottospieler</a> malt sich eine realistische Chance auf den großen Gewinn aus, schließlich kann man spätestens alle paar Wochen in den einschlägigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Boulevardzeitung">Gossenfachzeitschriften</a> zuverlässig eine neue immergleiche Geschichte von frischgebackenen glücklichen Lottomillionären lesen &#8211; da können doch die Millionen unmöglich immer an einem selbst vorbeigehen. Beim Lotto, aber auch allen anderen erwünschten Zufällen, steht also die gefühlte persönliche Gewinnchance im krassen Gegensatz zur tatsächlichen. Wieso kann es dann aber sein, dass regelmäßig irgendjemand gewinnt, obwohl man realistischerweise nie im Lotto gewinnen kann? Die Antwort liegt in der schieren Masse an Spielern. Ein einzelner Spieler hat im Lotto <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Binomialkoeffizient">6 aus 49</a> (ohne Superzahl) eine Gewinnchance (klein <b>p</b>) von rund 1 zu 14 Millionen, also praktisch nie:</p>
<blockquote><p>
<b>p = 1 zu 6 aus 49 Möglichkeiten</b><br />
= 1 : (49! / (6! * (49 &#8211; 6)!)) = 1 : 13983816<br />
= <b>7,15 * 10<sup>-8</sup></b>
</p></blockquote>
<p>Die Chance, dass von all den vielen Mitspielern irgendeiner gewinnt (groß <b>P</b>), lässt sich über einen Zwischenschritt, das sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ereignis_%28Wahrscheinlichkeitstheorie%29">Gegenereignis</a> &#8222;keiner gewinnt&#8220; (<b>P<sub>keiner</sub></b>), bestimmen:</p>
<blockquote><p>
<b>P = 1 &#8211; P<sub>keiner</sub></b>
</p></blockquote>
<p>Diese Gegenwahrscheinlichkeit <b>P<sub>keiner</sub></b> lässt sich wiederum aus der Wahrscheinlichkeit, dass ich nicht gewinne (<b>p<sub>nicht</sub></b>) und der Anzahl der Mitspieler berechnen. Die Formel ist dieselbe wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gleichverteilung">beim Würfeln</a>. Eine Sechs würfelt man mit einer Chance von 1/6, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stochastische_Unab%C3%A4ngigkeit">zwei Sechsen</a> mit 1/6 * 1/6  = (1/6)<sup>2</sup> = 1/36. x-beliebig viele Sechsen hintereinander bekommt also man mit einer Chance von (1/6)<sup>x</sup>. Somit erhält man:</p>
<blockquote><p>
<b>P<sub>keiner</sub> = p<sub>nicht</sub><sup>Mitspieler</sup></b>
</p></blockquote>
<p>Meine eigene Verlustchance (<b>p<sub>nicht</sub></b>) ist ebenfalls das Gegenereignis dazu, dass ich gewinne (<b>p</b>):</p>
<blockquote><p>
<b>p<sub>nicht</sub> = 1 &#8211; p</b>
</p></blockquote>
<p>Somit ist der Zusammenhang zwischen meiner Chance zu gewinnen (klein <b>p</b>) und der Chance, dass irgendjemand gewinnt (groß <b>P</b>), hergestellt und kann in einer Formel zusammengefasst werden:</p>
<blockquote><p>
<b>P = 1 &#8211; (1 &#8211; p)<sup>Mitspieler</sup></b>
</p></blockquote>
<p>Bei 10 Millionen Mitspielern ergibt sich somit eine Chance von 51%, dass irgendjemand gewinnt, also im Schnitt bei jeder zweiten Ziehung gibt es mindestens einen mit 6 Richtigen. Kein Wunder, dass es dauernd Lottomillionäre gibt und ich trotzdem nie gewinne. Soweit so gewöhnlich und jeder Mensch, der mal in der Schule mit Wahrscheinlichkeitsrechnung &#8222;gequält&#8220; wurde, hat genau diese Formel einmal ausrechnen müssen.</p>
<h3>Transfer&#8230;</h3>
<p>Nur wer hat je darüber nachgedacht, dass diese Formel nicht nur auf das &#8222;harmlose&#8220; Glücksspiel Lotto zutrifft, sondern auch eine Menge über Pech, Katastrophen und die menschliche Zivilisation ganz allgemein aussagt?</p>
<p>Jeder mögliche Fehler, jedes mögliche Unglück tritt irgendwann ein, wenn man es nur oft genug riskiert. Dazu gibt etliche Möglichkeiten: Entweder wartet man hinreichend lange oder man setzt sich parallel demselben Risiko mehrfach aus. Und wenn man lange genug wartet und gleichzeitig sich mehrfach demselben Risiko aussetzt, dann werden selbst extrem unwahrscheinliche Unglücke plötzlich wahrscheinlich.</p>
<p>So hatte man nach dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ausbruch_des_Eyjafjallaj%C3%B6kull_2010">Ausbruch des Eyjafjallajökull 2010</a> in ganz Europa den Flugverkehr eingestellt. Von einem Flugzeugabsturz wegen der Asche direkt betroffen zu sein war extrem unwahrscheinlich, selbst dass es eine bestimmte Fluggesellschaft traf war recht unwahrscheinlich, weswegen auch viele lauthals über Panikmache gezetert haben. Nur dass bei den vielen Fluggbewegungen pro Tag irgendein Flugzeug aufgrund der Asche abstürzen konnte, dieses Risiko war eben nicht mehr vernachlässigbar klein und kein besonnener Politiker nimmt ein vermeidbares erhöhtes Risiko eines Absturzes auf sich. Die Entscheidung war somit rational richtig.</p>
<h3>&#8230;mit den Zahlen der Kernkraftlobby</h3>
<p>Bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk">Kernkraftwerken</a> hingegen waren vor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nuklearkatastrophe_von_Fukushima">Fukushima</a> größtenteils dieselben Leute der Ansicht, dass Super-<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Auslegungsst%C3%B6rfall">GAUs</a> nur bei sprichwörtlich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katastrophe_von_Tschernobyl">sowjetischer Schlamperei</a> auftreten können, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheit_von_Kernkraftwerken">westlichen und insbesondere die deutschen Kernkraftwerke die sichersten auf der Welt seien</a> (abgesehen davon, dass nach nach Fukushima jedes Land, auch Russland, diesen Spitzenplatz für sich lautstark beansprucht), sodass nach Ansicht der Kernkraftwerksbefürworter (nicht Gegner!) nur etwa alle 33&#8217;000 (Wert der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gesellschaft_f%C3%BCr_Anlagen-_und_Reaktorsicherheit">GRS</a> für deutsche AKWs) bis 1 Million Jahre (Wert der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Atomenergieorganisation">IAEO</a> für den im Bau befindlichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ischer_Druckwasserreaktor">EPR</a>) ein nicht mehr beherrschbarer Unfall sprich Super-GAU eintreten könne und somit praktisch ausgeschlossen sei.</p>
<p>Aber stimmt das? Die genannten Zahlen gelten pro Jahr pro Reaktor: Fast jedes Atomkraftwerk hat mehr als einen Reaktor und jedes in Betrieb befindliche Atomkraftwerk läuft viele Jahre &#8211; dank der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kernenergie_nach_Ländern">nicht nur in Deutschland</a> beschlossenen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Laufzeitverl%C3%A4ngerung_deutscher_Kernkraftwerke">Verlängerung der AKW-Laufzeiten</a> sogar noch viele Jahre länger. Derzeit sind <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kernkraftwerke">442 Reaktoren weltweit in Betrieb</a> und die Kernkraft wird seit 1954 zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stromerzeugung">Stromerzeugung</a> genutzt. Nimmt man nun all diese Zahlen und macht noch die zusätzliche vereinfachende (und im übrigen die Risiken der Kernkraftnutzung verharmlosende) Annahme, dass all die Reaktoren seit 1954 ununterbrochen in Betrieb wären, dann ergibt sich mit den oben genannten Zahlen die Wahrscheinlichkeit für einen Super-GAU irgendwo auf der Welt bis Ende 2010 wie folgt:</p>
<blockquote><p>
<b>P<sub>irgendwo</sub> = 1 &#8211; (1 &#8211; p<sub>Reaktor</sub>)<sup>(Jahre * Reaktoren)</sup><br />
= 1 &#8211; (1 &#8211; p<sub>Reaktor</sub>)<sup>24752</sup></b>
</p></blockquote>
<p>Für <b>p<sub>Reaktor</sub></b> = 1 : 33&#8217;000 Jahre (westliches Kernkraftwerk) ergibt sich:</p>
<blockquote><p>
<b>P<sub>irgendwo</sub> = 1 &#8211; (1 &#8211; 1:33000)<sup>24752</sup> = 0,528 = 53,8%</b>
</p></blockquote>
<p>Für <b>p<sub>Reaktor</sub></b> = 1 : 1&#8217;000&#8217;000 Jahre (im Bau befindlicher EPR) ergibt sich:</p>
<blockquote><p>
<b>P<sub>irgendwo</sub> = 1 &#8211; (1 &#8211; 1:1000000)<sup>24752</sup> = 0,024 = 2,4%</b>
</p></blockquote>
<p>Wenn also alle Reaktoren auf dem angenommenen Sicherheitsstand der westlichen Kernreaktoren wären, ist die Frage &#8222;Super-GAU innerhab von 50 Jahren ja oder nein&#8220; so wahrscheinlich wie Kopf oder Zahl beim Münzwurf, also eindeutig ein unverantwortliches Risiko. Selbst wenn heute alle Reaktoren auf einen Schlag durch einen EPR ersetzt würden und keine zustätzlichen Atomkraftwerke gebaut würden, der Stromhunger der Welt also nach wie vor nicht durch Kernkraftwerke gestillt würde (2008 betrug ihr weltweiter Anteil an der Stromerzeugung 13%), wären 2,4% immer noch ein beunruhigend hohes Risiko. Selbst dann, wenn man den Weltstrombedarf durch den EPR decken würde, wären also weitere Super-GAUs im 21. Jahrhundert trotz enormer Sicherheitsanstrengungen vorprogrammiert.</p>
<h3>Herausforderung des Schicksals</h3>
<p>Nur bis dato hat es in diesen 56 Jahren statt einem &#8222;halben&#8220; bereits zwei Super-GAUs und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Unf%C3%A4llen_in_kerntechnischen_Anlagen">eine Vielzahl weiterer Kernschmelzunfälle</a> bis hin zum Fast-Super-GAU in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Three_Mile_Island">Three-Miles-Island</a> gegeben, ganz zu schweigen von gravierenden Unfällen in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wiederaufarbeitung">Wiederaufbereitungsanlagen</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Uranabbau">Uranbergwerken</a>&#8230; von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kernwaffe">militärischer Nutzung</a> garnicht zu reden.</p>
<p>Wenn man also großzügig nur diese zwei Super-GAUs in 56 Jahren berücksichtigt und wieder die kernkraftwerksfreundliche Annahme trifft, alle Reaktoren wären 1954 auf einen Schlag in Betrieb gegangen, kann man damit eine äußerst optimistische Obergrenze des tatsächlichen Risikos des GAUs eines einzelnen Reaktors abschätzen:</p>
<blockquote><p>
<b>p<sub>Reaktor</sub> = Anzahl Super-GAUs / (Jahre * Anzahl Reaktoren)<br />
=  2 / (56 * 442) = 8,08 * 10<sup>-5</sup> = 1 : 12&#8217;000</b>
</p></blockquote>
<p>Sprich im allergünstigsten Fall explodiert ein Kernreaktor alle 12&#8217;000 Jahre. Wenn selbst diese optimistische Risikoabschätzung bei weitem unter den Werten der GRS liegen, kann der technische Fortschritt selbst eines EPRs nie und nimmer bei vollkommen haltlosen (und trotzdem immer noch unvertretbaren) 1 zu 1 Million sein und die neulich vom Bundesumweltminister <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Norbert_R%C3%B6ttgen">Norbert Röttgen</a> geäußerten 1 zu 10 Millionen für bestehende deutsche Reaktoren liegen gänzlich im Reich der Phantasie.</p>
<p>Es ist somit eine unumstößliche Tatsache und keine Panikmache von Ökospinnern:</p>
<p>Wenn die Welt nicht schleunigst alle Atomkraftwerke abschaltet, werden wir definitiv mindestens einen weiteren Super-GAU erleben. Heiße Kandidaten sind die USA, Frankreich, Japan, Russland, Großbritannien, Indien, China, Deutschland&#8230;</p>
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		<title>Die Rückkehr der Moderne</title>
		<link>http://arnomane.wordpress.com/2010/11/22/die-ruckkehr-der-moderne/</link>
		<comments>http://arnomane.wordpress.com/2010/11/22/die-ruckkehr-der-moderne/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 23:49:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arnomane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Miscellaneous]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilisation]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon länger spukt mir eine etwas provokant-anmaßende, aber vollkommen ernstgemeinte Kulturthese durch den Kopf, die ich in der Vergangenheit gelegentlich bei Diskussionen mit Freunden nicht nur über Kunst und Kultur mit einem spitzbübischen Grinsen in den Raum warf und auf die Reaktionen wartete&#8230; Die Postmoderne ist Schnee von Gestern. Sie war das Fin de siècle [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arnomane.wordpress.com&amp;blog=203744&amp;post=153&amp;subd=arnomane&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Schon länger spukt mir eine etwas provokant-anmaßende, aber vollkommen ernstgemeinte Kulturthese durch den Kopf, die ich in der Vergangenheit gelegentlich bei Diskussionen mit Freunden nicht nur über Kunst und Kultur mit einem spitzbübischen Grinsen in den Raum warf und auf die Reaktionen wartete&#8230;</b></p>
<p>Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Postmoderne">Postmoderne</a> ist Schnee von Gestern. Sie war das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fin_de_si%C3%A8cle">Fin de siècle</a> des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Moderne">Moderne</a> war nie zuende. Sie ist vielmehr dominierend wie nie zuvor und wird die längste Epoche der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neuzeit">Neuzeit</a> werden.</p>
<p>Wie kommt man auf dieses schmale Brett, wo doch allgemein bekannt ist wie postmodern wir alle sind?!</p>
<p>Die Postmoderne war die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ende_der_Geschichte">aufkommende Langeweile</a> und der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eskapismus">Eskapismus</a> vor der Jahrtausendwende, als man sich an den omnipräsenten Formen, Stilen und Weltsichten sattgesehen und -gelebt hatte, die man fälschlich für identisch mit der Moderne hielt. Dabei versuchte man lediglich den Bruch mit der erstarrten Philosophie des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bauhaus">Bauhaus</a> und seiner Kinder und betrieb somit letztlich nichts anderes als die Moderne fortzuführen. Die Postmoderne war modern.</p>
<p>Moderne ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/24/7">Rastlosigkeit</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Echtzeit">Beschleunigung des Lebens</a>. Moderne ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Globalisierung">Globalisierung</a> und um sich greifende <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Urbanisierung">Urbanisierung</a> mit all ihrer empfundenen Enge und kulturellen Widersprüchlichkeit bei gleichzeitiger radikaler individueller Freiheit. Moderne ist umfassender von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Automatisierung">Technik getriebener gesellschaftlicher Wandel</a>. Wie umfassend dieser ist, wird schon beim Rückblick auf die Jahre ab 1995 sichtbar.</p>
<p>Die Moderne begann, als die Menschheit an ihre <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Imperialismus">geografischen</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Massenvernichtungswaffe">humanitären</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rohstoff">materiellen</a> Grenzen stieß. Sie wird so lange fortbestehen, wie sich die Menschheit sich in diesem selbstverschuldeten Flaschenhals befindet, in dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Grenzen_des_Wachstums">die Ansprüche die Möglichkeiten übersteigen</a>. Ob, wie und wenn ja wann die Menschheit da hindurchkommen wird, ist offen. Sehr sicher aber wird die Moderne nicht vor Ablauf des 21. Jahrhunderts zuende sein.</p>
<p>Die erste Hälfte der Neuzeit war das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitalter_der_Entdeckungen">Zeitalter der <i>Entdeckungen</i></a>. Die zweite Hälfte, die Moderne, ist das Zeitalter der <i>Entscheidungen</i> &#8211; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Auryn">zum Guten wie zum Schlechten</a>. Das 21. Jahrhundert wird der Wendepunkt der Zivilisation werden. Man kann das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Überbevölkerung">Heute</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Umweltverschmutzung">Hier</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verbrechen_gegen_die_Menschlichkeit">Jetzt</a> ablehnen und sich zurück in eine romantische, abenteuereiche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mittelalter">Vergangenheit</a> sehnen oder vorwärts in eine scheinbar grenzenlose, virtuelle <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Virtuelle_Realität">Zukunft</a> flüchten oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Massively_Multiplayer_Online_Role-Playing_Game">beides zugleich</a>.</p>
<p>Wir können uns aber die Welt und schon garnicht die Zeit aussuchen, in der wir leben. Wer wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Don_Quijote">Don Quijote</a> gegen ihre <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fortschritt">Windmühlenflügel</a> kämpft, wird verlacht scheitern. Doch auch wer sich als Mitläufer vom Strom der Zeit träge und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Infotainment">geistig wenig gefordert</a> mittreiben lässt oder ihn gar <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wegwerfgesellschaft">begeistert feiert</a>, wird in diesem Malstrom untergehen. Wer aber überlegt einen Schritt zur Seite geht, wird Spuren hinterlassen und den Lauf der Zeit ändern.</p>
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		<title>Bildschirmkalibration unter Linux</title>
		<link>http://arnomane.wordpress.com/2010/03/23/bildschirmkalibration-unter-linux/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 22:53:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arnomane</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Farbverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kalibration]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorgeplänkel: Nachdem ich meinen ersten Laptop gekauft hatte fiel mir sofort der Farb- und Kontrastunterschied zwischen dem Röhrenmonitor meines Arbeitsplatzrechners und dem Flüssigkristallbildschirm meines Laptops auf (beide mit Linux). Besonders bei Digitalkamerafotos konnte ich Strukturen in dunklen Bereichen des Bildes auf meinem Laptop klar erkennen, während ich bei meinem PC an diesen Stellen nur schwarz [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arnomane.wordpress.com&amp;blog=203744&amp;post=138&amp;subd=arnomane&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vorgeplänkel:</strong></p>
<p>Nachdem ich meinen ersten Laptop gekauft hatte fiel mir sofort der Farb- und Kontrastunterschied zwischen dem Röhrenmonitor meines Arbeitsplatzrechners und dem Flüssigkristallbildschirm meines Laptops auf (beide mit Linux). Besonders bei Digitalkamerafotos konnte ich Strukturen in dunklen Bereichen des Bildes auf meinem Laptop klar erkennen, während ich bei meinem PC an diesen Stellen nur schwarz sah. Die Erhöhung des Gammawertes auf dem PC löste zwar das Problem in den dunklen Bereichen, alle hellen Stellen waren aber nun sehr ausgeblichen. Auf der anderen Seite schien mein Laptop eine hellblaue Grundfarbe zu haben. Blauer Himmel und grünes Gras leuchteten sehr kräftig, während die Haut von Menschen immer recht ungesund fahl ausah (abgesehen von den automatischen Saftfarbverbesserungen gängiger Digitalkameras &#8211; &#8222;bunter als die Wirklichkeit&#8220;).</p>
<p><strong>Software:</strong></p>
<p>Die Lösung für dieses Problem ist ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ICC-Profil">gerätespezifisches Farbprofil</a> (&#8222;ICC-Datei&#8220;), welche das entsprechende Grafiksystem einliest (für Bildschirme unter Linux also <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/X_Window_System">X-Window</a>) und dann anhand dessen Vorgaben die an den Bildschirm ausgelieferten Grafikdaten so verändert, das der Darstellungsfehler ausgeglichen wird. Zunächst benötigt man aber ersteinmal solch ein Profil und außerdem braucht man unter X-Window ein spezielles Programm, das ein derartiges Profil passend läd, indem es anhand des Profils die interne Farbzuordnungstabelle der Grafikkarte (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lookup-Tabelle">LUT</a>) entsprechend verändert. Sehr schnell wird man feststellen, dass es zwei freie Farbverwaltungssysteme gibt mit denen man Farbprofile erstellen kann: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/LittleCMS">LittleCMS</a> zusammen mit dem grafischen Programm <a href="http://lprof.sourceforge.net/">lprof</a> und <a href="http://www.argyllcms.com/">ArgyllCMS</a>, eine Sammlung von Kommandozeilenwerkzeugen. Allerdings kann nur ArgyllCMS ein Bildschirmfarbprofil mittels eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kolorimeter">Bildschirmkalibrationsgeräts</a> erstellen.</p>
<p>Unter OpenSuse findet sich ArgyllCMS in der erweiterten Fotoprogrammsammlung: <a href="http://download.opensuse.org/repositories/multimedia:/photo/">http://download.opensuse.org/repositories/multimedia:/photo/</a>. Sie ist standardmäßig nicht in der Liste der Installationsquellen enthalten, kann aber einfach hinzugefügt werden, indem man die URL in Yast im Modul &#8222;Software-Pepositories&#8220; hinzufügt und aktiviert. Anschließend kann man ArgyllCMS über Yast einfach installieren. Es ist dringend empfohlen gleich auch die Dokumentation mitzuinstallieren (welche sich dann im HTML-Format unter /usr/share/doc/packages/argyllcms-doc/ befindet). Dort sind auch alle unterstützten Kalibrationsgeräte ausführlich aufgelistet.</p>
<p>Nach dieser Vorarbeit war es eine schöner Zufall, dass ich mir auf dem letzten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Nürnberg">nürnberger Wikipedianertreffen</a> ein &#8222;Eye-One Display 2&#8243; ausleihen konnte, um damit meine beiden Bildschirme zu kalibieren. Da die Dokumentation von ArgyllCMS einen doch einigermaßen erschlagen kann und viele Experimentiermöglichkeiten bietet, dauerte es eine Weile bis ich durchstieg. Letztlich stellte sich heraus, dass die erstellten Profile erhebliche Farb- und Kontrastverbesserungen gegenüber dem unkalibierten Bildschirm brachten, ich aber zwischen einem in einer einfachen Messung erstellten Profil und einem aufwendiger gemessenen Profil keinen Unterschied erkennen konnte.</p>
<p><strong>Einfache Kalibration:</strong></p>
<p>Fürs Erste reicht es also vollkommen aus ein ganz einfaches Profil zu erstellen, indem man die Helligkeit auf oder nahe dem Maximum einstellt (für maximale Helligkeitsdifferenz und somit genauere Messung), eine Konsole mit Rootrechten öffnet, das Kolorimeter an den Rechner anschließt und folgenden Befehl ausführt:</p>
<pre>
dispcal -v -yl -o Mein_Bildschirmprofil
</pre>
<p>Sollte man einen Röhrenmonitor haben gibt man statt &#8222;-yl&#8220; einfach &#8222;-yc&#8220; ein. Das Programm fordert einen nun auf das Kalibrationsgerät auf dem nun erscheinenden Farbfleck auf dem Display zu legen und anschließend kann die Kalibration (im Menüpunkt 7) gestartet werden. Nachdem das Programm fertig ist kann man das neuerstellte Profil testweise laden:</p>
<pre>
dispwin Mein_Bildschirmprofil.icc
</pre>
<p>Es sollte nun eine bemerkbare Farbveränderung des Bildschirms stattgefunden haben. Um das Profil wieder aus der Grafikkarte zu entfernen gibt man</p>
<pre>
dispwin -c
</pre>
<p>ein und alles ist wie vorher. Es sollte aufgefallen sein, dass der Bildschirm mit geladenem Profil etwas mehr warm-orange wirkt.</p>
<p>Generell haben praktisch alle Bildschirme einen Blaustich und da das menschliche Sehsystem permament Farbstiche zu neutralisieren sucht (Farben sind &#8222;Informationsdifferenz&#8220; zum Durchschnitt der Umgebung) fällt einem das helle Blau nach einer Weile nicht mehr unmittelbar auf. Viele Benutzer verstärken dies noch zusätzlich, indem sie die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Farbtemperatur">Farbtemperatur</a> des Bildschirms auf sehr hohe Werte stellen. Dies hat zur Folge, dass der Bildschirm sehr hell und klar erscheint und insbesondere Blautöne, wie Himmel, strahlend blau wirken. Jedoch leiden darunter vor allem Fotos, da die Ockertöne von Haut nun eher ungesund und blass aussehen. Deswegen wird man beim Bildschirmkauf im Laden fast immer nur Demos mit Wasser, Himmel und neuerdings im HDR-Wahn mit heiterer Bewölkung finden und der Käufer ist im wahrsten Sinne des Wortes geblendet. Daheim beim Betrachten der Digicamschnappschüsse, welche in aller Regel Fotos von Menschen sind, ist man dann enttäuscht und fragt sich &#8222;ob man wirklich so scheiße aussieht wie auf dem Bild&#8220;. Nein tut man nicht. Der Bildschirm und die Digicam sind falsch.</p>
<p><strong>Feintuning:</strong></p>
<p>Um bestmögliche Resultate zu erzielen hat man bei Laptops wenig Tuningmöglichkeiten außer einen Wert nahe der maximalen Helligkeit einzustellen. Allerdings wandert der sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weißpunkt">Weißpunkt</a> zumindest bei meinem Samsung-NC-10-Netbook bei großer Helligkeit noch weiter Richtung Blau. Um für alle Helligkeiten einen annehmbare Annäherung des Weißpunktes zu finden kann man in diesem Fall bei der Kalibration eine Helligkeit um 80 &#8211; 90 % ausprobieren. Bei LCD-Bildschirmen für PCs empfielt es sich die Farbeinstellung des Monitors auf Standardwerten zu haben. Zurücksetzen auf Herstellereinstellungen und 100% Helligkeit ist daher grundsätzlich keine falsche Ausgangsbasis. Insbesondere Kontrast (der dort nur über eine Helligkeitsänderung simuliert wird) und Farbtemperatur sollten man bei der Kalibration von LCDs nur dann ändern, wenn man alles Andere bereits ausprobiert hat. Bei Röhrenmonitoren empfielt es sich die Farbtemperatur und den Kontrast interaktiv mit Dispcal auf möglichst korrekte Werte vor der Kalibration anzupassen, da diese Geräte auch intern rein analog arbeiten.</p>
<p>Nachdem man dies gemacht hat kann man dann auch ein genaueres Profil (mit 836 Einzelfarbmessungen, für mehr siehe die Hilfe von targen) mit folgenden Befehlen erstellen (&#8222;yl&#8220; oder &#8222;yc&#8220; jeweils passend zum Monitortyp):</p>
<pre>
dispcal -v -yl -F Mein_Bildschirmprofil
targen -v -d3 Mein_Bildschirmprofil
dispread -F -yl -v -k Mein_Bildschirmprofil.cal Mein_Bildschirmprofil
colprof -v -D "Name meines Bildschirms" -qh -as Mein_Bildschirmprofil
</pre>
<p>Das fertige Profil findet sich wieder in &#8222;Mein_Bildschirmprofil.icc&#8220;. dispcal erstellt in diesem Fall ein Vorkalibrationsprofil (Mein_Bildschirmprofil.cal), welches bei der eigentlichen Kalibration mit dispread bereits in die Grafikkarte geladen wird und somit für genauere Messung sorgt. targen erzeugt die Tabelle der zu messenden Farbfelder und colprof erstellt ein fertiges Profil mit &#8222;hoher Qualität&#8220; (-qh). Insbesondere bei Röhrenmonitoren empfielt sich bei dispcal und dispread die Option &#8222;-F&#8220;, welche den Bildschirm schwarz stellt, da auf Röhrenmonitoren helle Bildschirmbereiche stark in dunkle Bereiche austrahlen und somit den Schwarzpunkt verfälschen. Allerdings muss man bei der Option &#8222;-F&#8220; die Programme blind bedienen und sollte also ein paarmal spielen und sich merken wann man welche Taste drücken muss.</p>
<p><strong>Dauerhafte Konfiguration:</strong></p>
<p>Will man das Bildschirmprofil pro Benutzer installieren geht dies ganz einfach mit:</p>
<pre>
dispwin -I Mein_Bildschirmprofil.icc
</pre>
<p>Das Profil wird dadurch in einen tief verschachtelten Ordner unterhalb von ~/.local/share/color abgelegt. Der genaue Pfad steht in ~/.config/color.jcnf. Diese Informationen muss man aber nicht unbedingt wissen. Damit das Profil dauerhaft bei jedem Neustart geladen wird trägt man in seine lokale .xinitrc folgenden Befehl ein:</p>
<pre>
dispwin -L
</pre>
<p>Möchte man global für alle Benutzer das Profil beim Starten des X-Servers laden kopiert man das Profil bspw. nach /usr/local/share/color/Mein_Bildschirmprofil.icc und trägt in der globalen /etc/X11/xinit/xinitrc &#8222;dispwin /usr/local/share/color/Mein_Bildschirmprofil.icc&#8220; ein.</p>
<p>Mit beiden Methoden wird man jedoch beim Fortsetzen einer Computersitzung aus dem Tiefschlaf (&#8222;Suspend to Disk&#8220;) feststellen, dass das Profil nicht geladen ist. Für diesen Fall muss man dann entweder händisch oder mittels eines geeignet in der Energieverwaltung des Rechners eingetragenen zusätzlichen Aufrufs von dispwin nach der entsprechenden obigen Variante das Profil nachladen. Der Grund hierfür ist, dass der Inhalt des Grafikkartenspeichers beim Tiefschlaf nicht vollständig mitgesichert wird und aufgrund des Forsetzens der Sitzung die xinitrc nicht erneut geladen wird. Man kann dieses Problem mittels eines geeigneten Aufrufs von &#8222;dispwin -D &amp;&#8220; umgehen, da in diesem Fall dispwin geladen bleibt und permanent den Monitor auf Änderungen überprüft. Zumindest auf meinem PC ist dies jedoch nicht ratsam, den ausdrücklich als experimentell gekennzeichneten Deamon-Modus von dispwin zu nutzen, da es nahezu 100% der verfügbaren CPU-Zeit beansprucht.</p>
<p>Zum Abschluss des schon eh überlangen Textes sei noch ein LWN-Artikel zum Thema Farben unter Linux empfohlen, der zwar nicht sonderlich in die Tiefe geht, aber auf weitere interessante aber leider noch weitgehend unbekannte Softwareprojekte rund um Farben und Linux verweist: <a href="http://lwn.net/Articles/376631/">SCALE 8x: Color management for everyone</a>.</p>
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		<title>Die Macht der Bilder</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 19:53:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arnomane</dc:creator>
				<category><![CDATA[wiki-de]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Felistoria brachte die &#8222;Vulvendebatte&#8220; zur heutigen Wikipediahauptseite treffend auf den Punkt (absichtlich unverlinkt) und ihre Worte verdienen es zwischen den Fronten der selbsternannten &#8222;Kinderschützer&#8220; und der ebenso selbsternannten &#8222;Freiheitsschützer&#8220; (als schlössen sich Kinder und Freiheit aus) mehr Gehör zu finden: [...] mir sind dabei zwei Dinge aufgefallen: 1. der erstaunliche Mangel an sogenannter &#8222;Medienkompetenz&#8220; (insbesondere [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arnomane.wordpress.com&amp;blog=203744&amp;post=129&amp;subd=arnomane&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Felistoria">Felistoria</a> brachte die &#8222;Vulvendebatte&#8220; zur heutigen Wikipediahauptseite treffend auf den Punkt (absichtlich unverlinkt) und ihre Worte verdienen es zwischen den Fronten der selbsternannten &#8222;Kinderschützer&#8220; und der ebenso selbsternannten &#8222;Freiheitsschützer&#8220; (als schlössen sich Kinder und Freiheit aus) mehr Gehör zu finden:</p>
<blockquote><p>
[...] mir sind dabei zwei Dinge aufgefallen: 1. der erstaunliche Mangel an sogenannter &#8222;Medienkompetenz&#8220; (insbesondere im Hinblick auf die Wirkung von Bildern) und 2. die zum Teil amüsante sprachliche Selbstbeschummelei. Wie auch immer: das Bild wird dafür sorgen, dass niemand den Artikel liest, sondern sich zuvörderst in die fotografischen Arrangements &#8222;vertiefen&#8220; wird. Schade um die Mühe der schreibenden Autoren.
</p></blockquote>
<p>Vielleicht lernt man ja für die Zukunft, dass sexuelle Aufklärung stets not tut und auch Kinder wissen sollten, wie Erwachsene natürlicherweise so aussehen (also nackt, stellenweise behaart, ungeschminkt und so weiter&#8230;) und andererseits man sich sehr bewusst ist, dass niemand sich der Wirkung von Bildern entziehen kann und deswegen Bilder von menschlichen Geschlechtsteilen, welche nunmal auch die unabänderlichen menschlichen Triebe ansprechen (und somit den Verstand behindern, an den sich Wikipedia wendet), einen passenden Kontext benötigen (bspw. einen Artikel) damit sie aufklärende Wirkung erzielen und eine Hauptseite der denkbar ungeeignetste Platz für Fotoaufklärung ist.</p>
<p>Und vielleicht zieht man dann sachliche Nackt- und Sexbilderkritik auch nicht mehr sofort in den Dreck der Lächerlichkeit und macht sich über das Spektakel mit einer Tüte Popcorn in der Hand lustig oder gar schlimmer wirft wahlweise mit den Keulen &#8222;Prüderie!&#8220;, &#8222;Zensur!&#8220; und &#8222;Perversion!&#8220; um sich (weil nur ein kranker Geist sich über soetwas den Kopf heißreden könne).</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/arnomane.wordpress.com/129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/arnomane.wordpress.com/129/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/arnomane.wordpress.com/129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/arnomane.wordpress.com/129/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/arnomane.wordpress.com/129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/arnomane.wordpress.com/129/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/arnomane.wordpress.com/129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/arnomane.wordpress.com/129/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/arnomane.wordpress.com/129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/arnomane.wordpress.com/129/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/arnomane.wordpress.com/129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/arnomane.wordpress.com/129/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/arnomane.wordpress.com/129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/arnomane.wordpress.com/129/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arnomane.wordpress.com&amp;blog=203744&amp;post=129&amp;subd=arnomane&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Windows-7-Odyssee</title>
		<link>http://arnomane.wordpress.com/2010/02/10/windows-7-odyssee/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 04:37:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arnomane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Miscellaneous]]></category>
		<category><![CDATA[Albtraum]]></category>
		<category><![CDATA[Windows 7]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein dies ist kein Beitrag darüber, wie man Windows 7 in der 64-Bit-Version bei nur vorhandenem Zweitrechner mit Windows-XP-32-Bit über USB-Stick installiert (weil Windows 7 mit vielen DVD-Laufwerken nicht klarkommt), obwohl ich es hinbekommen habe und somit nun weiß wie es geht und eine garantiert hilfreiche Anleitung schreiben könnte. &#8211; Man wird hier aber lesen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arnomane.wordpress.com&amp;blog=203744&amp;post=122&amp;subd=arnomane&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nein dies ist kein Beitrag darüber, wie man Windows 7 in der 64-Bit-Version bei nur vorhandenem Zweitrechner mit Windows-XP-32-Bit über USB-Stick installiert (weil Windows 7 mit vielen DVD-Laufwerken nicht klarkommt), obwohl ich es hinbekommen habe und somit nun weiß wie es geht und eine garantiert hilfreiche Anleitung schreiben könnte. &#8211; Man wird hier aber lesen können, was alles garantiert nicht funktioniert und sich so doch einige Zeit und Frust ersparen und vielleicht den einzig vernünftigen Schluss als ganz normaler unbedarfter Anwender daraus ziehen: Eine Linuxdistribution wie (K)Ubuntu oder OpenSuse installieren und glücklich sein und sollte man wirklich Windows benötigen, selbiges einfach in einer virtuellen Maschine wie VirtualBox unter Linux installieren, wo es viel leichter zu bändigen ist.</strong></p>
<p>Warum kein Hilfebeitrag, sondern eine Polemik? Nun ich seh es nicht ein kostenlosen Support für einen Hersteller zu leisten, der den jährlichen Gewinn mit der Mistgabel umwenden kann und der ohne rot zu werden, sein für Normalsterbliche uninstallierbares Windows 7 als benutzerfreundlich wie nie zuvor anpreist und wo zu allem Überfluss die halbe Computernachrichtenwelt auch noch 7-glückszahlseelig inklusive Web-Zwo-Null-Verstärkereffekt mithypt, bloß damit sie ihre Anzeigenblöcke weiterhin voll kriegen.</p>
<p>Es fing damit an, dass meine Schwester dank der Microsoft-E-Academy über die Uni sich zu ihrem brandneuen softwarelosen Desktop-PC ein neues Windows 7 in 64 Bit besorgte und ich ihr da natürlich bei der Installation half (wozu ist man schließlich Bruder <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> , auch wenn es mich schon ärgerte, dass sie für Linux &#8222;keine Zeit und keinen Nerv&#8220; haben wollte.</p>
<p>Nun nachdem ich so &#8222;Kleinigkeiten&#8220; wie den passenden Registrierschlüssel (müssen die immer so lang sein, dass man da ewig am Telefon braucht bis man den durchgesagt hat?) und die von mir dann korrekt gebrannte Windows-DVD zusammen hatte lief alles 2 Minuten lang fluffig, bis das Installationsprogramm meinte, es könne nicht von dem DVD-Laufwerk lesen von dem es gerade las?! Es schlug mir dann vor ich möge doch bitte mal die Treiber-CD für das DVD-Laufwerk in eben jenes Laufwerk einlegen, das könne ich problemlos machen und danach die Windows-DVD wieder einlegen und weitermachen&#8230; Gut ich wunderte mich zwar, wozu ein SATA-DVD-Laufwerk einen extra Treiber braucht, wo es doch eigentlich nur SATA-Treiber für den SATA-Controller auf dem Board gibt, aber ist doch mal nett, dass man kurz die Treiber-CD einlegen kann. Nunja natürlich fand Windows keinen passenden Treiber und irgendwie zeigte es mir auch nicht die vorhandene Ordner-Struktur der Treiber-CD an&#8230; Merkwürdig. Auch das Umkopieren der Treiber-CD auf einen USB-Stick und dann die berühmte Treibersuche (schön für jeden Ordner einzeln, zur Sicherheit&#8230;) und die eingebaute CMD.EXE-Kommandozeile etwas versteckt einen Schritt zurück half da nicht weiter. Ende Gelände.</p>
<p>Gut schauen wir mal im BIOS nach der Kennung des DVD-Laufwerks und schmeißen die Typenbezeichnung in eine x-beliebige Suchmaschine auf dem Zweitrechner. Ich fand dann heraus, dass das Laufwerk eine OEM-Version von Optiarc ist, welches wiederum eine Untermarke von Sony ist und ich mit diesem Problem alles andere als allein bin. Da sich Sony nun bekanntermaßen zusammen mit Philips bei Compact-Discs usw. sehr gut auskennen sollte (wer hat&#8217;s erfunden?), konnte mir auch keiner dieser Windowsnaseweise in den werbeverseuchten Foren weismachen, dass DVD-Laufwerk sei &#8222;halt billiger No-Name-Schrott&#8220;. Da mit dem gleichen Laufwerk (und vielen weiteren anderen Laufwerksherstellern und vor allem vielen vielen integrierten Notebooklaufwerken) weitere Leute sogar mit einer in Redmond von Gates &amp; Ballmer handgepressten Windows-7-DVD dasselbe Problem hatten, konnten dieselben Experten sich ihr &#8222;ist halt zu schnell auf nen Scheißrohling gebrannt&#8220; ebenfalls sonstwohin stecken &#8211; Und natürlich hab ich meine DVD nur mit 4fach auf einen vernünftigen Rohling mit vernünftiger Software, also K3B unter Linux, gebrannt und die Prüfsumme hinterher verglichen.</p>
<p>Außerdem gibt es dasselbe Problem auch schon seit Längerem mit Windows Vista und viel eher ist es wohl irgendeine komische DRM-Interferenz im Zusammenang mit dem DVD-Standard, die Windows ab Vista desöfteren glauben lässt, es müsse sich gerade selbst im Weg stehen. Also kurz gesagt: Die Hardware ist tadellos in Ordnung und es hilft hier rein garnichts vermeintliche &#8222;Markenprodukte&#8220; zu kaufen oder statt einer gebrannten DVD eine gepresste DVD zu nehmen und schon garnicht gibt es einen DVD-Laufwerkstreiber gegen dieses Problem. Es ist einfach ein Windowsfehler, der seit Vista bekannt ist und recht häufig auftritt und und halt immer noch nicht gefixt ist&#8230;</p>
<p>Muss ich erwähnen, dass Linux bei derselben Durchfallquote von DVD-Laufwerken mit beißendem Spott übersät werden würde?</p>
<p>Ich erinnerte mich dann an ein gewisses DVD/USB-Tool von Microsoft, mit dem einen USB-Stick so einrichten kann, dass man dann von ihm direkt das Windows 7 installieren kann. So würde ich also das Laufwerksproblem umgehen können. Gut ich installierte also unter Windows-XP-32-Bit besagtes Tool (vorher wollte es natürlich noch Punkt-Netz-Zwo-Null und eine Imaging-Mastering-API installiert haben&#8230;) , bei welchem die gute Firma von Bill &amp; Steve übrigens vor einiger Zeit netterweise auch erst noch schriftlich dazu eingeladen werden musste die verwendeten frei unter der GPL-verfügbaren Bestandteile zuzugeben und vertragsgemäß den Quelltext zu veröffentlichen.</p>
<p>Natürlich brach das Tool mit einen Fehler ab, als 99% des Installations-USB-Sticks erstellt waren. Der Fehler lautete &#8222;USB-Stick konnte nicht bootbar gemacht werden&#8220; oder sowas. Nun eigentlich sollte ein simples Flag in der Partitionstabelle echt keine Hürde sein, aber gut kann man ja unter Linux eben mal das Flag setzen. Nun immerhin brachte es der USB-Stick dann im zu installierenden Rechner bis zu einer NTDLR-blabla-Fehlermeldung. Okay, das Bootbar ist also nicht sooo einfach.</p>
<p>Andere Minesweeper-and-Solitär-Certified-Engineers meinten dann in einem erträglichen &#8222;sozialen&#8220; Forum von Microsoft, dass das Tool ja eh für echte Experten unnötig wäre und eine Handvoll CMD.EXE-Befehle ebenfalls einen USB-Stick passend einrichten können. Nun natürlich funktioniert dieser an verschiedenen Stellen im Web gleichlautend beschriebene Weg NICHT mit Windows XP, auch nicht wenn man die verwendeten Konsolenprogramme in einer neueren Version installiert. Windows XP (zumindest, das woran ich saß) wird nur die eigene Festplatte damit formatieren wollen, aber niemals den USB-Stick&#8230; Damit es funktioniert benötigt man zwingend ein Windows Vista.</p>
<p>Okay, ich fand dann bei einem bekannten Netbookhersteller im Forum einen Hinweis woran es wirklich lag, dass das DVD/USB-Tool &#8222;in manchen Situationen&#8220; (Microsoft-Sprech) nicht funktioniert. Man kann damit auf 32-Bit-Windowssystemen einfach keinen bootbaren USB-Stick für 64-Bit-Windowssysteme erstellen (und umgekehrt vermutlich auch nicht). Natürlich haben nette Microsoft-Supportler im &#8222;sozialen&#8220; Firmenforum darauf hingewiesen, dass man sich nur mit seinem Microsoft-Store-Account bei ihnen einzuloggen brauche, dann auf seinen Windows-7-Einkauf in der Einkaufsliste klicken und dort dann ein passendes kostenlose Progrämmchen als Dreingabe runterladen kann, welches auf 32-Bit-Systemen auch 64-Bit-Boot-USB-Sticks erstellt. Natürlich haben die Allermeisten noch nie im Microsoft-Store eingekauft und das Tool gibt es auch sonst nirgendwo von Microsoft (zumindest hab ich es nirgends finden können). Nunja ich lud es mir dann also über &#8222;dunkle Kanäle&#8220; herunter, prüfte das Progrämmchen genau auf Viren und anderes Windowskroppzeuch und auch die Signatur war korrekt und original Microsoft. Mit diesem Progrämmchen zusammen ließ sich dann das DVD/USB-Tool dazu überreden, das mit dem Bootbar von 64 Bit richtig zu machen und tatsächlich der USB-Stick bootete korrekt in das Windows-7-Setup.</p>
<p>Uff. Der Installer schnurrte los und fragte mich nach der Festplattenformatierung: Okay 20GiB für Windows und die restlichen 480GiB für Daten als Formatierung angeben sollte etwas Ordnung durch die Trennung von Daten und Software schaffen und bei zukünftigen Installationen zumindest das leidige Backupproblem entschärfen&#8230; Das Windows sagte dazu okay, spulte die Installation ab und ein paar Neustarts später sah ich dann den nagelneuen Windows-7-Desktop. Schauen wir doch mal auf Laufwerk C und D die Eigenschaften an. Natürlich hat Windows brav das Gegenteil dessen gemacht was ich wollte. Windows braucht Platz und hat sich deswegen in die 480-GiB-Partition installiert und die 20-GiB-Partition netterweise komplett unformatiert gelassen&#8230;</p>
<p>Danke. Das kann ja jedes Linux seit mindestens 1999 direkt im Installationsvorgang garantiert zuverlässig und besser. Gut vielleicht bin ich auch einfach von der simplen Bedienung der Partitionierungsroutine beliebiger Linuxdistributionen jahrelang so geistig verblödet worden, dass ich unter Windows einfach zu doof war es richtig zu machen. Nunja muss man das Problem unter Windows 7 also hinterher mit einem passenden Partionierungsprogramm glattziehen.</p>
<p>Aber schauen wir uns erstmal die Treiber an, der Gerätemanager findet einen namenlosen Coprozessor mit dem er nichts anfangen kann&#8230; Gut Treiber-CD wieder eingelegt, angeblich Windows-7-kompatibel. Natürlich nicht. Die Setup.exes der einzelnen Bestandteile wollen partout nicht das tun was sie sollen, sondern werfen nur einen Kompatibilitätsfehler. Gut ich pfriemel jetzt nicht die Treibersuche für jede einzelne Komponente durch und versuch die Treiber nackig zu installieren, sondern probier erstmal aus ob Windows wie es sich bei jedem Linux von Haus aus seit Jahren gehört vielleicht wenigstens in seinem Onlineupdate passende Treiber für jede erdenkliche Hardware bereit hält. Nein der anonyme Coprozessor und auch der Sound sind vollkommen unbekannt. Gut schau ich erstmal auf der CD nach für welches Board die gedacht ist und schau beim Hersteller direkt vorbei.</p>
<p>Natürlich war die von Händler beigelegte CD nicht die CD für das passende Board, wie ich schnell herausfand und was auch ein Blick in die Systemeigenschaften von Windows bestätigte, sondern für ein anderes, aber immerhin vom gleichen Hersteller. Okay wenigstens ging das Windows 7 sofort anstandslos ins Internet und ich lud direkt eine  längere Liste von RAR-Archiven vom Boardhersteller passend für die genaue Boardbezeichnung runter. Noch schnell 7Zip installiert und die Dinger entpackt und schon losgelegt&#8230; Die Hälfte der entpackten Treibersetups für die ganzen Komponenten ließ sich anstandslos installieren die andere Hälfte zog es vor sich mit Kompatibilitätsschwierigkeiten zu empfehlen. Gut immerhin war nun der ominöse unbekannte treiberlose Coprozessor verschwunden, der Grafikchip lies sich nun ein paar mehr Einstellungen zum Rumspielen entlocken und Windows 7 bemerkte auf einmal dass ich weder Boxen noch Headset angeschlossen hatte und somit keinen Mucks von ihm hören konnte.</p>
<p>Die Hardware scheint also nun vollständig zu funktionieren. Ob das installierte Windows 7 das DVD-Laufwerk jetzt aber wirklich in jeder Situation mag harrt noch genaueren Untersuchungen. Vermutlich nicht. Ich muss laut Forenexperten noch irgendwelche ominösen Filtereinstellungen in der Registry anpassen. Nunja auch die von verstreuten mit Jetzt!-Sofort!-Hier!-Download!-Starten!-Kaskaden gepflasterten Downloadportale und diversen halbzerkratzten Original-CDs zu installierende Anwendungssoftware wartet noch auf ihre Installation, da es ja unter Windows im Gegensatz zu jedem beliebigen Linux keinen vernünftigten Appstore (wie man das jetzt bei der nur unwesentlich weniger stressigen Konkurrenz von Apple nennt) hat, der dafür sorgt, dass man bequem im Katalog der angebotenen Software stöbern kann und der obendrein auf Wunsch ohne einen weiter zu behelligen für jedes installierte Programmfitzelchen stets aktuelle Fehlerbehebungen installiert&#8230; Aber gut bis Windows 8 sind ja noch ein paar Jahre Zeit und man muss ja auch dafür sorgen zuverlässig mit vielen kleinen Verbesserungsschritten stetig Geld in die Kassen zu spülen.</p>
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		<title>Gefangen in der Gegenwart</title>
		<link>http://arnomane.wordpress.com/2010/01/10/gefangen-in-der-gegenwart/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 02:36:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arnomane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[wiki-de]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine persönliche Meinung zur Relevanzdebatte (und Ideen zu ihrer Lösung) habe ich bereits 2007 niedergeschrieben und dem ist auch heute nichts weiter hinzuzufügen. Dennoch finde ich es seltsam, dass so mancher in Blogs, Foren und sonstigen Diskussionen verkündet, dass Wikipedia keinen Plan vom Netz und den wichtigen Dingen die darin passieren habe, weil DIE Wikipedia [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arnomane.wordpress.com&amp;blog=203744&amp;post=114&amp;subd=arnomane&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b><a href="http://arnomane.wordpress.com/2007/10/04/relevanz-ist-irrelevant/">Meine persönliche Meinung zur Relevanzdebatte</a> (und Ideen zu ihrer Lösung) habe ich bereits 2007 niedergeschrieben und dem ist auch heute nichts weiter hinzuzufügen.</b></p>
<p>Dennoch finde ich es seltsam, dass so mancher in Blogs, Foren und sonstigen Diskussionen verkündet, dass Wikipedia keinen Plan vom Netz und den wichtigen Dingen die darin passieren habe, weil DIE Wikipedia DIESEN brandaktuellen Artikel auch nur infrage stellt.</p>
<p>Schaut man aber mal in Wikipedia nach, dann sieht man, dass die Gegenwart des Internets in Wikipedia quantitativ recht gut vertreten ist. Die Vergangenheit des Internets hingegen ist eher wenig vorhanden, obwohl sie niemand gelöscht hat. Ist die Vergangenheit des eigenen Lebensraumes für all die Netzwesen da draußen etwa so uninteressant, dass sie keine Artikel dazu schreiben möchten und sich lieber darüber streiten, welche Sau gerade aktuell durchs Netz getrieben wird und wie wichtig ein Wikipediaartikel dazu ist?</p>
<p>Dabei gäbe es zur Vergangenheit des Internets so viel spannendes zu schreiben und obendrein weiß man von ihr ja bereits was sich bis heute bewährt hat und was nicht&#8230; Weil von hätte und wäre nichts wird habe ich einfach mal angefangen diesem Missstand zumindest ein klein wenig abzuhelfen und habe drei neue Artikel zu World-Wide-Web-Klassikern geschrieben:</p>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Astronomy_Picture_of_the_Day">Astronomy Picture of the Day</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Nine_Planets">The Nine Planets</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trojan-Room-Kaffeemaschine">Tojan-Room-Kaffemaschine</a></li>
</ul>
<p>Die Vergangenheit des Internets bietet noch etliche mehr ungeschriebene Artikel deren &#8222;Relevanz&#8220; wirklich keiner bestreitet (gut der eine oder andere Idiot vielleicht schon, aber die sind da chancenlos).</p>
<p>Kurzum wenn man sich für Artikel zu Internetthemen interessiert und einen Artikel aus der Vergangenheit des Internets schreibt, schreibt man nicht das was alle schreiben (synchrontwittern bspw. :p), sticht also aus der Masse heraus, hat weniger Stress mit den &#8222;Löschkandidaten&#8220; usw. und betritt echtes Neuland, in dem man sich austoben kann&#8230;</p>
<p>Als Bonus gewinnt man einen klareren Blick auf die Gegenwart und befreit sich aus dem Hyperfokus auf das Jetzt. Der Netzgemeinde würde es jedenfalls sehr gut tun.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/arnomane.wordpress.com/114/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/arnomane.wordpress.com/114/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/arnomane.wordpress.com/114/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/arnomane.wordpress.com/114/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/arnomane.wordpress.com/114/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/arnomane.wordpress.com/114/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/arnomane.wordpress.com/114/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/arnomane.wordpress.com/114/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/arnomane.wordpress.com/114/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/arnomane.wordpress.com/114/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/arnomane.wordpress.com/114/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/arnomane.wordpress.com/114/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/arnomane.wordpress.com/114/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/arnomane.wordpress.com/114/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arnomane.wordpress.com&amp;blog=203744&amp;post=114&amp;subd=arnomane&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Kritik zu &#8222;Gaias böse Schwester&#8220;</title>
		<link>http://arnomane.wordpress.com/2009/11/28/kritik-zu-gaias-bose-schwester/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 16:28:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arnomane</dc:creator>
				<category><![CDATA[replies]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Gaia]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte den folgenden Kommentar kürzlich per Leserbrief an die Redaktion der von mir sehr gern gelesenen Zeitschrift Spektrum der Wissenschaft geschrieben und dachte, dass er so ganz ungekürzt auch prima hier hin passt &#8211; Schon allein um nicht immer so schrecklich netzbezogen zu sein. Der Essay &#8222;Gaias böse Schwester&#8220;, ist meiner Ansicht nach leider [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arnomane.wordpress.com&amp;blog=203744&amp;post=97&amp;subd=arnomane&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich hatte den folgenden Kommentar kürzlich per Leserbrief an die Redaktion der von mir sehr gern gelesenen Zeitschrift <a href="http://www.spektrum.com">Spektrum der Wissenschaft</a> geschrieben und dachte, dass er so ganz ungekürzt auch prima hier hin passt &#8211; Schon allein um nicht immer so schrecklich netzbezogen zu sein. <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </strong></p>
<p>Der Essay <a href="http://www.spektrum.de/artikel/1006323">&#8222;Gaias böse Schwester&#8220;</a>, ist meiner Ansicht nach leider mehr eine Polemik. Mein Eindruck, die eigentliche (unerwähnte) Kritik <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Peter_Ward_(paleontologist)">des Autors</a> an der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gaia-Hypothese">Gaiatheorie</a>, dass diese in jeder Form <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Teleologie">teleologisch</a> sei, verstärkte sich auch durch Anmerkungen wie &#8222;All das will nicht zu dem anheimelnden Gaia-Bild passen&#8220;.</p>
<p>Auch in einem Essay wie diesem kann man erwarten, dass die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Regelkreis">Regelmechanismen</a> von Gaia nicht nur durch Aneinanderreihung von Details unklar darstellt werden. Wenigstens hätte der Autor die Funktionsweise von Gaia anhand eines einfachen Modells anschaulich erläutern können, wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Daisyworld">Lovelocks Daisyworld</a>,  welches einen durch das Leben in Gang gehaltenen Regelkreislauf des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Strahlungshaushalt_der_Erde">Wärmehaushalts</a> eines Planeten bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paradoxon_der_schwachen_jungen_Sonne">veränderlicher Strahlungsleistung seines Sterns</a> beschreibt. Die Zusammenfassung von Gaia auf Kernsätze muss daher wie Postulate einer quasireligiösen Theorie auf den Leser wirken. Dem gegenüber stellt der Autor die globalen Katastrophen der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erdzeitalter">Erdgeschichte</a>, welche er im Widerspruch zu Gaia sieht. So lässt sich leichtfertig argumentieren.</p>
<p>Auch halte ich seine Ansicht, dass die Erde ohne Leben eine kohlendioxidreiche Atmosphäre wie der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mars_(Planet)">Mars</a> oder die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Venus_(Planet)">Venus</a> hätte, für schlichtweg falsch. Auf der Erde gab und gibt es neben einer dichten Atmosphäre große Mengen offenen Wassers. Der allergrößte Teil des früheren Kohlendioxids der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Entwicklung_der_Erdatmosphäre">Erdatmosphäre</a> ist in Form von in Wasser gebildetem Kalk gebunden. Würde das Leben heute verschwinden gäbe es immer noch die Ozeane, welche Kohlendioxid (wenn auch nicht mehr ganz so effektiv wie mit Leben) binden würden. Die Erde würde ohne Leben eine stickstoffreiche, sauerstoffarme Atmosphäre haben, deren Kohlendioxidanteil durch die Ozeane relativ niedrig gehalten wird. Auch die Venus dürfte am Beginn ihres gallopierenden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Treibhauseffekt">Treibhauseffekts</a> wenig Kohlendioxid in ihrer Atmosphäre gehabt haben. Vielmehr dürfte dieser durch einen zu hohen Wasserdampfanteil ausgelöst worden sein, als die Venus komplett in Wolken gehüllt war und eine Zunahme des Wasserdampfes die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Albedo">Albedo</a> nicht mehr erhöhen und somit keine weitere Kühlung mehr erreichen konnte. Erst als die Ozeane der Venus verdampft waren konnte der vulkanische Kohlendioxid nicht mehr gebunden werden. Eine kohlendioxidreiche heiße Atmosphäre steht bei erdähnlichen Planeten also wohl erst ganz am Ende und nicht am Anfang eines gallopierenden Treibhauseffekts. Das heißt rudimentäre Gaiaregelkreisläufe können sogar vollkommen abiotisch ablaufen.</p>
<p>Vor allem in der Vergangenheit, aber auch noch heute sorgt das Leben durch einen geregelten Treibhauseffekt für eine mittlere optimale Temperatur. Dass ein einzelner Regelkreislauf durch einen Eingriff in seinen Mechanismus empfindlich gestört werden kann ist nicht weiter verwunderlich, genausowenig, dass der zeitweilige Ausfall eines einzelnen dominierenden Regelkreislaufs drastische Folgen haben kann. So geschehen bei der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Evolutionary_history_of_life#Environmental_and_evolutionary_impact_of_microbial_mats">Sauerstoffrevolution</a> mit dem Methanregler. Die methanerzeugenden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Archaeen">Archaeen</a> sind aber dennoch nicht von der Erde verschwunden. Zu ihrem heute nicht mehr dominanten aber immer noch funktionsfähigen Regler kamen weitere biogene Temperaturregler hinzug, wie die Landpflanzen, welche unter anderem die Albedo der Erde beeinflussen (außerdem hat sich die Sonneneinstrahlung erhöht, sodass es weniger Temperaturerhöhung bedarf). Umso mehr redundante gleichgerichtete Regelkreisläufe es gibt, umso stabiler reagiert das System auf Störung, ganz gleich welcher Art diese ist &#8211; dies kann natürlich auch eine biogene Störung sein. Es wäre doch viel merkwürdiger, wenn es überhaupt keine biogenen Störungen gegeben hätte. Dann würde Gaia doch noch viel teleologischer, ganz so als hätte das Leben einen ihm innewohnenden lenkenden Oberhirten. Gaia heißt nicht, dass es niemals Katastrophen gibt, sondern dass das Leben das Klima eines Planeten in der Summe (aber nicht auch stets in allen seinen Teilen) auf dem Leben zuträglichen Werten stabilisiert.</p>
<p>Wie stark dieser Stabilisierungseffekt ist, ist eine offene und wie ich finde auch spannende Frage, welche unmittelbar mit der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Habitable_Zone#Zirkumstellare_habitable_Zonen">Zukunft des Lebens auf der Erde</a> in den nächsten 500 Millionen Jahren zusammenhängt. Ohne Zweifel wird es den gegenwärtigen natürlichen Treibhauseffekt durch die weiter erhöhte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenstrahlung">Sonneneinstrahlung</a> dann nicht mehr brauchen &#8211; im Gegenteil die Erde muss gekühlt werden. Dies kann auf verschiedenen Wegen geschehen:</p>
<ul>
<li>Zum einen abiotisch durch Reflektion an Wolken und Eis, wie auch schon heute, zum anderen durch erhöhte Reflektion durch Landpflanzen. Schon heute gibt es sehr helle bis fast weiße Pflanzen ganz unterschiedlichster Ordnungen an lichtdurchfluteten Standorten: Kakteen mit ihren dichten hellen Stacheln, Pappeln und Sanddorn durch silbrige Blätter, ebenso viele Gräser. Diese sind gegenüber dunkelgrünen stark absorbierenden Schattenpflanzen an diesen Standorten im Vorteil und derartige Standorte werden in erdgeschichtlicher Zukunft mehr werden. Die Farbe der Pflanzen der Zukunft wird weiß-grün sein.</li>
<li>Wenn schon Landpflanzen durch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konvergenz_(Biologie)">konvergente Evolution</a> mehrfach auf denselben Trick kamen, wieso dann nicht auch Algen im Meer? Vielleicht geschieht das zuerst im Wattenmeer und in Seen, wo durch Trockenfallen Algen mit Verdunstung klarkommen müssen und weißere Algen somit länger feucht blieben. Das Meer der Zukunft hätte dann keine grüne Algenblüte mehr, sondern milchige Algenblüte und das Meer würde insgesamt mehr hellblau werden.</li>
<li>Aber noch ein ganz anderer Regler wäre über die Verringerung der Dichte der Atmosphäre und somit größere Transparenz (dank nachlassender <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Linienverbreiterung">Druckverbreiterung</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spektrallinie">Absorptionslinien</a>) auch im die Temperatur der Erde bestimmenden Infrarot möglich (vgl.<br />
<a href="http://www.pnas.org/content/early/2009/06/01/0809436106.abstract">PNAS: Atmospheric pressure as a natural climate regulator for a terrestrial planet with a biosphere</a>). Heute gibt es bereits Pflanzen, die sich auf schlechten Böden einen Standortvorteil durch Symbiose mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diazotrophie">luftstickstoffbindenden Bakterien</a> verschaffen. In Zukunft wird der Vulkanismus nachlassen, welcher fruchtbare Böden schafft und Gase in die Atmosphäre ausstößt. Stickstoffbindende Pflanzen werden also zunehmen und zudem wird das Inertgas <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Inertgas">Stickstoff</a> wieder in den Boden zurückgeführt, was ohne Leben nicht möglich wäre.</li>
</ul>
<p>All diese kühlenden Effekte könnten dann auch ausreichen einen Mindestanteil von 1 bis 40ppm Kohlendioxid auf heutige Atmosphärendichte (je nach Pflanzentyp die untere Grenze für <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Photosynthese">Photosyntese</a>) bezogen auch länger als 500 Millionen Jahren ohne gallopierenden Treibhauseffekt zu halten. Ich halte daher auch die derzeit in dieser Zeitschrift häufiger zu lesende Ansicht, dass das Leben in seiner Spätblüte sei und das heutige reiche Leben auf der Erde in 200 bis maximal 500 Millionen Jahren vorbei sei, für phantasielosen Defätismus, welchen ich mir auch zum Teil psychologisch als Ist-Sowieso-Egal-Antwort auf die in viel kürzeren Zeitspannen ablaufende drohende Selbstauslöschung der Menschheit in der aktuellen biogenen Katastrophe interpretiere.</p>
<p>Die wirklich entscheidende Frage in Sinne der Tauglichkeit der Gaiatheorie ist also nicht, ob Gaia immer fürsorgend ist, sondern wie widerstandsfähig Gaia gegen alle Arten von Störungen ist und ob wirklich und wenn ja wie sehr diese Widerstandsfähigkeit mit der Entwicklungszeit zunimmt. Eine Frage deren erster Teil sich vielleicht auch durch die spektrale Untersuchung von erdähnlichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Extrasolarer_Planet">Exoplaneten</a> in den nächsten Jahrzehnten entscheiden lassen kann, selbst wenn man dabei nur vollkommen abiotische Gaias entdecken sollte.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/arnomane.wordpress.com/97/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/arnomane.wordpress.com/97/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/arnomane.wordpress.com/97/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/arnomane.wordpress.com/97/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/arnomane.wordpress.com/97/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/arnomane.wordpress.com/97/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/arnomane.wordpress.com/97/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/arnomane.wordpress.com/97/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/arnomane.wordpress.com/97/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/arnomane.wordpress.com/97/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/arnomane.wordpress.com/97/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/arnomane.wordpress.com/97/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/arnomane.wordpress.com/97/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/arnomane.wordpress.com/97/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arnomane.wordpress.com&amp;blog=203744&amp;post=97&amp;subd=arnomane&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Umgang mit Politikartikeln in Wikipedia</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 08:59:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arnomane</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
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		<description><![CDATA[Dies ist kein Blogbeitrag über den unsäglichen Spamwebwahlkampf der Piraten, der &#8211; hätte ihn eine andere Partei geführt &#8211; ob der Methoden und des Auftretens vieler Piratenmitglieder und Sympatisanten, welches on- wie offline immer mehr Der Welle glich, zu einem furiosen Aufschrei der Piraten geführt hätte. Mir geht es vielmehr um die Frage, ob und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arnomane.wordpress.com&amp;blog=203744&amp;post=75&amp;subd=arnomane&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist kein Blogbeitrag über den <a href="http://ichbinterrorist.de/?p=359">unsäglichen Spamwebwahlkampf</a> der Piraten, der &#8211; hätte ihn eine andere Partei geführt &#8211; ob der Methoden und des Auftretens vieler Piratenmitglieder und Sympatisanten, welches on- wie offline immer mehr <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Welle_(Roman)">Der Welle</a> glich, zu einem furiosen Aufschrei der Piraten geführt hätte.</p>
<p>Mir geht es vielmehr um die Frage, ob und wenn ja wie man in Wikipedia zukünftig unmittelbar vor einer (Parlaments-)Wahl mit umstrittenen Artikeln zu politischen Themen umgeht.</p>
<p>Bislang gibt es bei heftigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Edit-War">Edit-Wars</a> zumeist den Modus, dass ein Administrator den Artikel auf eine Version seiner Wahl zurücksetzt (oft eine vor dem Streit, sofern erkennbar), mit einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vorlage:Neutralität">Neutralitätswarnhinweis</a> kennzeichnet und zeitlich befristet sperrt, damit die Kontrahenten sich erst einmal auf der Diskussionsseite austauschen und einigen müssen. Natürlich ist eine solchermaßen festgepinnte Artikelversion für mindestens eine beteiligte Seite immer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Die_falsche_Version">die falsche Version</a>. Bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Artikel_über_lebende_Personen">Artikeln über lebende Personen</a> hat sich aufgrund des notwendigen Schutzes der Persönlichkeitsrechte eine etwas abweichende Herangehensweise etabliert: Kontroverse Inhalte werden bei Konflikten viel eher temporär entfernt und der Artikel auf einer &#8222;entschärften&#8220; Version gesperrt, bis sich der Pulverdampf zumindest etwas gelegt hat und mehr Klarheit darüber besteht, was in welcher Form im Artikel Erwähnung finden muss.</p>
<p>Bei Artikel zu politischen Parteien bspw. besteht für die Betroffenen zwecks Wählerstimmengewinnung ein Anreiz zumindest bis zum Wahltag möglichst positiv dort wegzukommen, also zum Einen missliebige Informationen rauszuhalten und zum anderen für sie günstig erscheinende Dinge bevorzugt hineinzubekommen. Soweit so &#8222;normal&#8220;. Sollte nun aber ein Parteiartikel aufgrund eines Edit-Wars vor der Wahl auf einer Version festgepinnt werden, welche kein ausgewogenes Bild rund um Personen, Ereignisse, Skandale usw. zu dieser Partei zeichnet, so hat einer der Kontrahenten aufgrund der zeitlich beschränkten stark erhöhten Zugriffszahlen und den eventuellen Einflüssen auf das Wahlverhalten einen unangemessenen Vorteil. Auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Bewertungsbausteine">übliche Warnhinweise</a> wie die Neutralitätswarnung helfen gerade bei &#8222;Aufregerthemen&#8220; und den damit einhergehenden Denkschemata (auch der Leser) nur bedingt weiter.</p>
<p>Natürlich hat man mit dem Einwand recht, dass Wikipedia (wie jede andere Informationssammlung auch) stets mit gesunder Skepsis gelesen und niemals alleinig konsultiert werden sollte. Von daher kann man auf den Gedanken kommen, dass man keine Verantwortung für die Folgen auf &#8222;dumme&#8220; Leser zu übernehmen brauche. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Zehn_Dinge_Über_Wikipedia,_die_du_vielleicht_noch_nicht_weißt">Wikipedia legt aber auch großen Wert auf die Qualität seiner Artikel</a> und sich wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pontius_Pilatus">Pontius Pilatus</a> zum neutralen Beobachter zu erklären, den alles andere nichts anginge, ist auch eine allzu leichtfertige Position, welche den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Grundprinzipien">Zielen der Wikipedia</a> nur schaden kann.</p>
<p>Mit diesen Gedanken im Hinterkopf hatte ich zunächst auf der Diskussionsseite des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Piratenpartei_Deutschland">Artikels zur Piratenpartei</a> eine Quellenliste kritischer Sichten zur Einarbeitung <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion%3APiratenpartei_Deutschland&amp;diff=64932989&amp;oldid=64913797">für andere Autoren vorgeschlagen</a>. Ich wollte dies nicht selbst tun, da ich mich aufgrund meiner stark ablehnenden Haltung zu dieser Partei als nicht geeignet empfand. <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Piratenpartei_Deutschland&amp;diff=64948155&amp;oldid=64948104">Ein anderer Autor regte daraufhin an</a>, dass im Gegenteil eher weitere aufgebauschte Themen aus dem Artikel herausgenommen werden sollten, bis sich auf der Diskussionsseite ein Kompromiss abzeichnet, was wirklich erwähnenswert für den Artikel ist.</p>
<p>Da bis zum Bundestagswahlsonntag am 27. September keine realistische Überarbeitung für die Piraten sowohl positiv als auch negativ erscheinender Kontroversen möglich war, wollte ich daher bis dahin wenigstens eine Artikelversion haben, die zwar nicht neutral aber wenigstens nicht allzu selektiv-manipulativ auf den Leser wirkt. Auch weil ich in diesem Artikel bis dahin nichts bearbeitet hatte und somit kein Konfliktbeteiligter war, griff ich den Vorschlag auf und verschob in dem in der Zwischenzeit <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Piratenpartei_Deutschland&amp;diff=64888312&amp;oldid=64887862">aufgrund Edit-Wars schreibgeschützten Artikel</a> eine <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Piratenpartei_Deutschland&amp;diff=64958997&amp;oldid=64939706">Passage zu einem Parteimitglied dieser Partei</a>, welches die Partei meines Erachtens unangemessen in ein besseres Licht rücken sollte, <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Piratenpartei_Deutschland&amp;diff=64959208&amp;oldid=64958953">mit einer (notwendigen) Begründung</a> auf die Diskussionsseite.</p>
<p>Dies wurde mir jedoch leider <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Vandalismusmeldung&amp;oldid=64960013#Piratenpartei_Deutschland_.28erl..29">als Vandalismus etc. ausgelegt</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Piratenpartei_Deutschland&amp;diff=64959420&amp;oldid=64958997">prompt revertiert</a>. Ich meine, dass dies in diesem Fall eine zu reflexhafte Handhabung einschlägiger Regeln, wie der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Vandalismus">Vandalismusregelungen</a> war (abgesehen davon, dass Vandalismus i.d.R. keine Begründung beeinhaltet) und empfinde in sehr gut (!) begründeten Fällen das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Ignoriere_alle_Regeln">Ignorier-alle-Regeln-Prinzip</a> nach wie vor eminent wichtig, um flexibel und angemessen (re-)agieren zu können.</p>
<p>Ich bin daher der Ansicht, dass der von mir eingeschlagene Weg, noch nicht langfristig gesetzte heiß umkämpfte &#8222;Aufregerthemen&#8220; in Politikartikeln vor Wahlen nur sehr restriktiv aufzunehmen und auch (mindestens) temporär zu entfernen, der richtige ist, um Tempo aus der Sache zu nehmen und dem Qualitätsanspruch der Wikipedia gerecht zu werden.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/arnomane.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/arnomane.wordpress.com/75/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/arnomane.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/arnomane.wordpress.com/75/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/arnomane.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/arnomane.wordpress.com/75/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/arnomane.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/arnomane.wordpress.com/75/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/arnomane.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/arnomane.wordpress.com/75/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/arnomane.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/arnomane.wordpress.com/75/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/arnomane.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/arnomane.wordpress.com/75/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arnomane.wordpress.com&amp;blog=203744&amp;post=75&amp;subd=arnomane&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Ich bin Gallier!</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 14:55:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arnomane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Miscellaneous]]></category>
		<category><![CDATA[gallisch]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Manifest für Gallierinnen, Gallier und Gallionsfiguren. Wir sind keine Partei und werden es auch nie werden aber gibt es ein gemeinsames Ziel. Wir sind keine Piraten, die entern wollen, aber schon ohne die Ga-ga-gallier (abgesehen von den &#8216;Ö-ö-ömern) vorher sich lieber selbst versenken. Wir sind nicht pars pro toto, wir wollen verschiedene Teile mit [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arnomane.wordpress.com&amp;blog=203744&amp;post=49&amp;subd=arnomane&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Ein Manifest für Gallierinnen, Gallier und Gallionsfiguren.</b></p>
<p>Wir sind keine Partei und werden es auch nie werden aber gibt es ein gemeinsames Ziel. Wir sind keine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Piratenpartei_Deutschland">Piraten</a>, die entern wollen, aber schon ohne die Ga-ga-gallier (abgesehen von den &#8216;Ö-ö-ömern) <a href="http://www.fixmbr.de/wie-hart-steuerbord-segeln-die-piraten/">vorher</a> <a href="http://rotstehtunsgut.de/2009/09/17/piratenpartei-querfront-freiheit-uber-alles/">sich</a> <a href="http://fiddleknows.soup.io/post/29231622/Heulen-und-Z-hneknirschen-jetzt-erst-recht">lieber</a> <a href="http://www.datenschutzbeauftragter-online.de/fragwurdiger-datenschutz-bei-der-piratenpartei/">selbst</a> <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/834/klarmachen-zum-kentern">versenken</a>. Wir sind nicht pars pro toto, wir wollen verschiedene Teile mit einem gemeinsamem Ziel sein: Wir wollen ein ein chaotischer und hoffentlich liebenswerter Haufen unbeugsamer Netzwesen sein, die sich gerne zanken und grundverschieden sind, aber wenn unser Internetdorf angegriffen wird, dann stehen wir zusammen.</p>
<p>Unser Dorf ist nicht die Welt, aber ohne unser Dorf wäre die Welt nur halb so spannend. Dieses Dorf kämpft gegen die römischen Legionen und ihre Vorstellung einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zugangserschwerungsgesetz">guten</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vorratsdatenspeicherung">römischen</a> <a href="Stasi 2.0">Ordnung</a>, aber ganz ohne Römer wird uns auch langweilig. Und eigentlich mögen wir auch ein paar Nette von den Römern. Außerdem mögen auch die Römer gerne mal Orgien und müssen nur dazu gebracht werden ihre <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/68er-Bewegung">gallische</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Umweltbewegung">Ader</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Montagsdemonstrationen_1989/1990_in_der_DDR">wiederzufinden</a>.</p>
<p>Unsere Markenzeichen sind bunt und schräg und manchmal auch ein wenig <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Illuminatus!">abergläubisch</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=J_DRAIGbvUw">gaga</a>. Wir zoffen uns auch gerne mal so richtig laut und bewerfen uns mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Red_Herring_(Redewendung)">Fischen</a>, aber wenn wir gerade Misteln ernten, dann wollen wir <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Bitte_nicht_stören">in Ruhe gelassen werden</a>. Obwohl wir mit den Piraten einiges gemeinsam haben, kämpfen wir gegen Piraten, die meinen sie wären die <a href="http://maedchenmannschaft.net/„jede-diskriminierung-ist-abzulehnen“-das-wahlprogramm-der-piratenpartei/">Herren der Meere</a> und jedes Internetdorf müsse von ihnen erobert werden. Wir mögen keine Vereinahmung, seien es die Römer oder die Piraten.</p>
<p>Unsere Freiheit ist die Freiheit der Entfaltung, nicht die Freiheit ein Freibeuter zu sein, der alles mitnimmt, aber nichts dalässt. Auch schneiden wir <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nazi">diejenigen</a>, die die freie Entfaltung beseitigen wollen. Unsere Freiheit hat Grundlagen. Für unsere <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Creative_Commons">eigenen Werke</a> sind <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Access">diese Grundlagen</a> die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Software">4 Freiheiten</a> des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GNU-Projekt">bärtigen GNUs</a>. Für uns selbst die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeine_Erklärung_der_Menschenrechte">UN-Charta</a> der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Menschenrechte">Menschenrechte</a>. Wer unsere Grundlagen verletzt, verwirkt sein Recht Teil unserer Dorfgemeinschaften zu sein. Wir verteidigen die Freiheit all derer, die nicht unsere eigenen Freiheiten beseitigen wollen. Alle anderen bekämpfen wir.</p>
<p>Wir denken global und handeln lokal. Wir wollen keine Piraten, die Rom und die Welt ändern wollen, aber in all den Jahren ihres Daseins <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Wahlen_und_Abstimmungen_in_Deutschland#Kommunalwahlen_8">vor ihrer eigenen Haustür</a> noch <a href="http://www.fixmbr.de/entern-die-piraten-2012-die-hamburger-buergerschaft/#comment-39877">nichtmal nennenswert</a> gegen die römische Ordnung vorgegangen sind. Wir wählen daher keine Piraten, die Rom erobern wollen.</p>
<p>Wir haben im Senat des Römischen Reiches einige (leider noch zu wenig) einflussreiche Mitglieder, welche auf der gallischen Seite stehen und die <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/abstimmungen-346-0.html">entschieden gegen die derzeitige Gesetzgebung</a> im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Bundestag">Römischen Senat</a> sind und denen <a href="http://www.fixmbr.de/wahlempfehlung-staerkt-die-opposition/">wir mit unserer Wahl helfen müssen</a>, bevor Rom und auch ganz Gallien ganz in der Hand der römischen Ordnung ist, weil wildentschlossene, aber unfähige Piraten eine Heimsuchung Roms vorhatten.</p>
<p>Und weil wir global denken und lokal handeln, weil wir die gallischen Römer mögen und unterstützen wollen, ist jedes gallische Wesen aufgerufen lokal in den römischen Dörfern in Aktionsgruppen, Parteien und anderen Plattformen nach eigenem Gusto mitzumachen und im Hier und Jetzt vor Ort etwas für seine Freiheit vor Überwachungskameras, Vorratsdatenspeicherung, lokalen Datenschutzskandalen usw. zu tun und nebenbei den Römern dabei helfen gallischer zu werden.</p>
<p>Wer diesen Aufruf unterstützt die/der setze ihren/seinen Otto in folgender Weise drunter und sage es weiter (aber <a href="http://ichbinterrorist.de/?p=359">spammt nicht auf Piratenart</a>!): Wer&#8217;s weiblich will mit &#8222;ich bin Gallierin&#8220;, wer gerne Manns genug ist mit &#8222;ich bin Gallier&#8220; und für die die beides so 20. Jahrhundert finden mit &#8222;ich bin eine Gallionsfigur&#8220;.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/arnomane.wordpress.com/49/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/arnomane.wordpress.com/49/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/arnomane.wordpress.com/49/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/arnomane.wordpress.com/49/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/arnomane.wordpress.com/49/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/arnomane.wordpress.com/49/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/arnomane.wordpress.com/49/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/arnomane.wordpress.com/49/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/arnomane.wordpress.com/49/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/arnomane.wordpress.com/49/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/arnomane.wordpress.com/49/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/arnomane.wordpress.com/49/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/arnomane.wordpress.com/49/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/arnomane.wordpress.com/49/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arnomane.wordpress.com&amp;blog=203744&amp;post=49&amp;subd=arnomane&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit für den Iran!</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 22:16:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arnomane</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist ein bescheidenes Zeichen, aber es ist ein Zeichen mit dem ich sagen will: Ihr, die ihr im Iran für eure Rechte nach der gefälschten Wahl, für eure Freiheit und eure Demokratie auf die Straße geht &#8211; Ihr seid nicht allein und ich hoffe und bange mit und für euch von ganzem Herzen. Als [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arnomane.wordpress.com&amp;blog=203744&amp;post=39&amp;subd=arnomane&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Das grüne Band der Solidarität. Von Niki K, GFDL 1.2+" href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Green_ribbon.png"><br />
<img src="http://arnomane.files.wordpress.com/2009/06/green_ribbon.png?w=450" alt="Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit für den Iran!" /></a></p>
<p>Es ist ein bescheidenes Zeichen, aber es ist ein Zeichen mit dem ich sagen will: Ihr, die ihr im Iran für eure Rechte <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Iranische_Präsidentschaftswahlen_2009">nach der gefälschten Wahl</a></strong>, für eure Freiheit und eure Demokratie auf die Straße geht &#8211; Ihr seid nicht allein und ich hoffe und bange mit und für euch von ganzem Herzen.</p>
<p>Als ich damals 1989 als neunjähriger Junge in Ostdeutschland die Kraft von &#8222;Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit&#8220; und unseres Schlachtrufs &#8222;Wir sind das Volk!&#8220; auf Demonstrationen spürte, wusste ich damals: &#8222;Hier und jetzt passiert etwas besonderes. Das Unrecht hat ein Ende, weil wir alle mutig sind und weil wir uns nicht mehr bevormunden lassen.&#8220;</p>
<p>Ja ich hatte damals große Angst, dass man mich einsperrte und meinen Eltern etwas antat, aber das Gefühl der Solidarität mit wildfremden Menschen und vor allem aus meiner Perspektive damals auch die vielen Kinder, die wie ich von ihren Eltern mit auf die Demonstrationen mitgenommen wurden, hatten uns damals stark gemacht und unsere Diktatur hinweggefegt.</p>
<p>Seid mutig, seid stark, seid friedlich und auch wenn mit eurem Erfolg die Lösung der Probleme erst anfangen wird und ihr einen langen Atem braucht: Wenn wir es geschafft haben, dann schafft ihr es auch! Ich kenne das Gefühl der Volksmacht, wo jeder Einzelne DEN Unterschied ausmacht. Lasst das euch nie mehr wegnehmen!</p>
<p>Unser Sieg gegen den Kalten Krieg, gegen die Diktatur und gegen die Spaltung Deutschlands und Europas erschien uns wie ein Traum. Und doch wurde er wahr.</p>
<p><strong>Deswegen glaube ich an euren Sieg!</strong></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/arnomane.wordpress.com/39/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/arnomane.wordpress.com/39/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/arnomane.wordpress.com/39/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/arnomane.wordpress.com/39/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/arnomane.wordpress.com/39/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/arnomane.wordpress.com/39/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/arnomane.wordpress.com/39/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/arnomane.wordpress.com/39/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/arnomane.wordpress.com/39/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/arnomane.wordpress.com/39/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/arnomane.wordpress.com/39/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/arnomane.wordpress.com/39/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/arnomane.wordpress.com/39/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/arnomane.wordpress.com/39/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arnomane.wordpress.com&amp;blog=203744&amp;post=39&amp;subd=arnomane&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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